Samstagsplausch – 7 / 2017

Bei Streifzügen durch andere Blogs fand ich den Samstagsplausch. An jedem Wochenende erzählt man ein wenig von seiner Woche, seinen Wochenendplänen, von gelesenen Büchern und was man sonst noch so macht. Organisiert wird das von Andrea von Karminrot und man kann dabei eine ganze Menge neuer Blogs finden. Und so habe ich mich entschlossen, auch mitzuschreiben. Ist auch eine schöne Idee, das Blog wieder mehr zu beleben.

Meine Woche war ziemlich durchwachsen und begann mit einem Treppensturz. Glücklicherweise ist nicht sooo viel passiert, aber für eine schmerzhafte Überdehnung der Bänder im rechten Knie hat es dann doch gereicht. Hätte nicht zwingend sein müssen. Und weil das an schlechtem Karma wohl noch nicht gereicht hat, ist auch noch meine geplante Wochenend-Reise ausgefallen. Die Herzensfreundin, die ich besuchen wollte, ist leider ziemlich krank geworden und so wurde nichts aus dem „Zugsocking und mehr“ nach Würzburg. Aber ihre Gesundheit geht vor und wir holen das nach. Trotzdem war das keine leichte Entscheidung und es geht uns beiden damit nicht wirklich gut, wir haben uns so sehr auf die gemeinsame Zeit gefreut und uns auch eine ganze Weile schon nicht mehr gesehen.
Die freien Tage, die sich nun ergeben haben (ich wollte bis Mittwoch in Würzburg bleiben), werde ich jetzt für einen vorgezogenen Frühjahrsputz nutzen. Nicht, dass ich so begeistert putze, aber wenn das erledigt ist, habe ich das weg und kann die kommenden Wochenenden sinnvoller nutzen – und, hmmm, nötig ist es halt auch. Von ein paar kleineren, schon angefangenen Dingen habe ich gestern einiges fertig gemacht: Druckknöpfe angebracht, ein Bild gebügelt und gerahmt, einer handgemachten Puppe eine Frisur verpasst. Ich zeige Euch das in den nächsten Tagen. Irgendwie liegt hier schon wieder ganz viel rum, es wäre ganz schön, wenn ich davon mal einiges wegschaffen könnte. Im Moment schwirren mir nämlich noch ganz viele Ideen im Kopf rum. Auslöser für einige davon war ein langes Gespräch mit meiner Künstlerin-Schwägerin, dass wir Weihnachten geführt haben. Mein Bruder und seine Frau leben in der Schweiz und wir sehen uns leider nur sehr selten, auch weil mein Bruder viel unterwegs ist. Meine Schwägerin hatte sich mit dem Thema „Artbooks“ beschäftigt und wir hatten gemeinsam bei Pinterest einiges dazu angesehen. Nachdem ich in den letzten Jahren ja irgendwie nicht allzu viele Ideen hatte, hole ich das jetzt anscheinend innerhalb weniger Wochen nach. Ich komme fast nicht mehr hinterher, mir Notizen und Planungsentwürfe zu machen und mir fällt immer wieder noch etwas Neues ein. Ein wirklich tolles Gefühl, hatte ich doch schon Angst, mir würden gar keine Ideen mehr kommen. Und gleichzeitig bietet sich so die Möglichkeit, Dinge auszuprobieren, die mich auch schon lange, teilweise schon seit vielen Jahren anlächeln. Sehr inspirierend.
Neben all den vielen Notizen und der regulären Arbeit habe ich auch gerade wieder eine intensive Lesephase. Ganz aktuell lese ich zurzeit „Das Haus in der Nebelgasse“ von Susanne Goga. Der Roman über eine junge Lehrerin spielt im London von 1900 und erzählt von den Geheimnissen einer Schülerin, verwoben in die Geschichte der Stadt London. Im Anhang findet man Lesetipps und Links zu den verwendeten historischen Stadtplänen von London. Die Geschichte ist spannend erzählt und vermittelt viel von der Atmosphäre der Stadt um diese Zeit. Stilistisch überzeugt es mich nicht immer so ganz, aber darüber kann ich – des Lesevergnügens wegen – gut hinwegsehen. London ist ja ohnehin meine Stadt und ich lasse keine Gelegenheit aus, darüber zu lesen – wenn ich schon nur gelegentlich dorthin reisen kann.
Auf den Stricknadeln habe ich gerade das zweite Sternkissen. Gedacht war es ursprünglich als Geschenk, aber damit kam mir dann jemand zuvor. Auch gut, so bleibt das wunderbare, lilafarbene Kissen wohl hier. So lange zumindest, bis es jemand lautstark bewundert und dafür mitnehmen darf. Mir fallen schon ein paar Kandidaten ein, die dafür in frage kämen *gg*. Außerdem habe ich noch ein gestreiftes Tuch auf den Nadeln, für das ich mir das Material letztes Jahr aus dem Strickurlaub in Dänemark mitgebracht habe. Wenn ich daran stricke, habe ich das Bild von uns allen in unserem dänischen Ferienhaus vor Augen, von Dünen, vom Meer, von den mitgebrachten Spinnrädern und bin sehr dankbar, dass wir schon zum zweiten Mal gemeinsam einen „verstrickten“ Urlaub dort gemacht haben. Kann ich nur empfehlen.

Die nächste Woche wird durch die Urlaubstage deutlich entspannter sein. Darauf freue ich mich. Habt alle ein schönes Wochenende und startet am Montag gut in die neue Woche.

5 Antworten auf „Samstagsplausch – 7 / 2017“

    1. Ja, mir gefällt die Idee auch. Und auch die anderen Blogs sind klasse, da macht es Spaß zu lesen. Ich möchte da auch gerne dranbleiben und nicht nur sporadisch mitschreiben. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

    1. Darüber können wir gerne mal nachdenken. Einstweilen hoffe ich mal, dass das Garn reicht, es könnte knapp werden. *daumendrück*

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