Lebenszeichen

Am Samstag bin ich 10 Tage nach der OP aus dem Krankenhaus entlassen worden und die Familie hat mich nach Hause geholt. Am Donnerstag geht es dann in die unvermeidliche AHB (Anschlussheilbehandlung). Ich erspare Euch die fiesen Details aus dem Krankenhaus, und sage nur so viel, dass meine vorherige Panik nicht unbegründet war. Aber gut, diese Etappe auf dem Weg zum Cyborg liegt jetzt hinter mir und ich hoffe, dass es nun aufwärts geht. Wenn die Schmerzen noch nachlassen würden, könnte ich tatsächlich sogar mal wieder lächeln. Im Moment ist das noch eher gequält.

Tatsächlich habe ich im Krankenhaus sogar ein wenig gestrickt, den Schal stelle ich vor, sobald ich Fotos gemacht habe – oder Fotos habe machen lassen. Es ist ein tolles Muster und ich werde ziemlich sicher noch einen weiteren Schal dieser Art stricken.
Nun überlege ich, was genau ich mit in den Reha nehme. Möglichkeiten gäbe es viele, ich kann mich nur nicht entscheiden. Ich würde zu gerne etwas Neues ausprobieren, weiß aber nicht, ob mich das dann ausreichend fesselt. Und noch viel weniger weiß ich, wann ich mobil genug sein werde, etwas anderes zu besorgen, wenn es tatsächlich langweilig wird. Nur meine Pläne für die Wochen, die ich dann noch zu Hause sein werde, bevor ich wieder arbeiten kann, stehen schon fest: dann will ich unbedingt ein paar Dinge an der Nähmaschine ausprobieren. So lange man also noch Pläne machen kann, gibt es Hoffnung.

2 Antworten auf „Lebenszeichen“

  1. Hallo Kristin
    du schaffst das !
    ich hab neulich in der Reha etliche Socken gemacht, Socken gehen ja immer 😉 für mehr hatte ich garkeine Zeit, ich miußte ja auch noch Limburg, Mainz, Wiesbaden und die Gegend umzu kennenlernen. GsD bin ich nicht so invalide, dass das nicht ginge. Bald bist du auch wieder fit !!!! Ich drück dir alle Daumen und feuere dich einfach mal an
    Kristin GOGOGO

    liebe grüße Lisabeth

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