Herbst-Handarbeits-Bingo 2017

Gerade bin ich beim Lesen von Artikeln von anderen Samstagsplauschern über das Handarbeitsbingo gestolpert. Nun bin ich nicht so der Bingo-Fan, aber die Idee finde ich total witzig und habe spontan entschieden, dass ich dabei bin. Bis Ende November ist ja schließlich noch Zeit.

Das Bingo-Feld sieht so aus:

Da sind Dinge dabei, die mich vielleicht vor eine kleine Herausforderung stellen werden, aber das ist ja nicht unbedingt die schlechteste Idee.

Alles Wissenswerte über diese Aktion findet Ihr bei 60°Grad Nord (übrigens der Breitengrad, auf dem die Shetland-Inseln liegen). Vielleicht möchte ja die eine oder andere noch mitmachen.

Samstagsplausch 39 / 2017

Neununddreißigste Woche – ist das nicht unglaublich, wie schnell das Jahr bis hierher vergangen ist?  Schon sind wir fast im letzten Quartal angekommen. Und eigentlich warte ich noch auf den Sommer, das war ja hier im Norden irgendwie nichts. Nun ist schon Herbst. Aber ich mag diese Jahreszeit, wenn sich die Blätter verfärben und der Nebel schwermütig über das Land wabert. Nebel haben wir hier oft, ist ja auch kein Wunder, weil wir so direkt neben einem großen Moor leben.

An diesem Wochenende möchte ich endlich etwas fertig machen, was schon lange hier liegt. Ich habe sehr früh damit angefangen, um es jetzt so lange aufzuschieben, dass die Zeit schon knapp zu werden droht. Da muss ich also ran. Nebenbei überlege ich noch, einen Ausflug zum Möbelschweden zu machen und freue mich, dass ich das Tochterkind gleich abholen kann und wir dann noch ein paar Einkäufe der „netten“ Art (das Kind braucht Wolle *gg*) erledigen müssen. Was tut man nicht alles, um der ungeliebten Aufgabe zu entfliehen. Aber es hilft trotzdem nichts, auch wenn ich zehnmal lieber an die Nähmaschine gehen würde. Oder schon die erste Weihnachtsidee umsetzen möchte. Das Geschenk muss fertig werden an diesem Wochenende.

Was ich auf jeden Fall heute noch machen muss, ist Apfelkuchen backen. Ich bekam von einer Square-Dance Freundin nämlich Äpfel geschenkt. Nicht so viele, dass es für Apfelkompott reichen würde, aber die perfekte Menge für einen Apfelkuchen. Es gibt fast nichts Schöneres an einem Wochenende, als den Duft von frisch gebackenem Kuchen, der durch das ganze Haus zieht.

Bevor ich nun so richtig ins Wochenende starte, lese ich mal, was bei Euch so passiert ist. Kommt gut durch das Wochenende und startet dann gut in die neue Woche, die ja vielleicht auch für Euch mit freien Tagen beginnt.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Freitagsfüller 441 – 10

 1. Ich bin stolz, dass ich zwei so wunderbare und tolle Kinder habe.
2. Der Kofferraum des Autos ist definitiv nicht der richtige Platz für ein Wolllager.
3. Um den Hals gefallen ist mir eine schwer kranke Freundin, als ich ihr ein Sternkissen als Begleitung zu den Chemotherapien geschenkt habe.
4. Die Wahlberichterstattung zur Bundestagswahl am vergangenen Wochenende war für mich zuviel Drama.
5. Gestern Abend haben wir uns zum gemeinsamen Stricken getroffen, wie schon seit fast 13 Jahren an jedem zweiten Donnerstag.
6. Dahlien sind für die mich die schönsten Herbstblumen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine neue Folge von den Oxford-Krimis, morgen habe ich geplant, endlich ein paar Dinge fertig zu machen, die ich am übernächsten Wochenende unbedingt brauche und Sonntag möchte ich einen Apfelkuchen backen
Den Freitagsfüller gibt es jeden Freitag bei Barbara. Vielen Dank dafür.

I’m back

Nachdem ich wochenlang den Computer völlig ignoriert habe und mich ohnehin nur zu ganz wenig aufraffen konnte, bin ich jetzt bereit, mich wieder mit dem World Wide Web einzulassen. Dazu gehört dann auch, endlich das Blog wieder zu reaktivieren.

In den vergangenen Wochen tobte das Leben, nur leider zeigte es sich nicht wirklich von der guten Seite. So manchen Tag war ich reichlich verzweifelt, aber geholfen hat das nicht. Mir nicht und den Menschen in meiner Umgebung auch nicht. Deswegen versuche ich nun, wieder nach vorne zu schauen statt nur auf den Boden. Das positive Denken ist nicht wirklich meine Königsdisziplin – aber ich arbeite daran. Es liegen noch schwierige Monate vor mir, dessen bin ich mir bewusst, aber man wächst ja schließlich an seinen Herausforderungen. Wünsche ich mir jedenfalls.

Ich habe in den letzten Wochen ganz schön viel gestrickt und gelesen und es sind sogar schon ein paar Bilder dazu entstanden. So kann ich Euch nach und nach zeigen, was hier passiert ist und welche Ideen mich gerade bewegen.
Mein Knie macht langsame Fortschritte, aber vom Alltag bin ich da noch weit entfernt. So geht halt noch nur wenig – es bleibt nicht viel mehr übrig, als das zu akzeptieren. Mehrmals die Woche bin ich zur Physiotherapie und zum Reha-Sport unterwegs und auch zu Hause mache ich nebenher noch viel, um die Beweglichkeit zu trainieren. Die Ärzte sind so weit zufrieden, im Gegensatz zu mir wundern sie sich nicht, dass mir die Genesung so schwer fällt und erklären mir auch immer wieder, warum das so ist. Gut, dazu sind sie ja auch die Fachleute.

Ich wünsche Euch noch einen schönen „Robinson-Tag“ und dann einen guten Start in das Wochenende. Vielleicht könnt Ihr es mit einem Brückentag ja sogar verlängern.