Freitagsfüller 444 – 12

1. Die Nachrichten empfinde ich zunehmend als anstrengend, obwohl ich eigentlich eher ein Nachrichten-Junkie bin.
2. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass handgestrickte, rote(!!) Socken Wunder wirken, wenn man kalte Füße hat.
3. Herbstferien sind in Niedersachsen schon wieder vorbei, wobei mich das nicht mehr so wirklich interessiert, seit meine Kinder nicht mehr zur Schule gehen.
4.  Es gibt eine ganz Menge Dinge, bei denen ich denke, dass müsste ich mal wieder machen.
5. Mal so ganz unter uns gesagt, das Leben wäre viel entspannter, wenn man nicht mehr arbeiten müsste – aber noch ist es längst nicht so weit.
6. Schon seit einiger Zeit versuche ich so nach und nach immer mehr Dinge im Haushalt wieder zu übernehmen. Das klappt meistens auch recht gut, aber oft bin ich danach ziemlich geschafft.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend ohne Telefonate, morgen habe ich geplant, mal wieder zum Möbelschweden nach Bremerhaven zu fahren und Sonntag möchte ich endlich ein Uralt-UFO wieder in die Hand nehmen und daran weitermachen, damit das fertig wird!

Den Freitagsfüller gibt es jede Woche bei Barbara. Obwohl ich dort leider nicht kommentieren kann, versuche ich, regelmäßig dabei zu sein. Blogtechnisch kriege ich ansonsten im Moment nicht so wirklich viel auf die Reihe, was u.a. auch an technischen Problemen liegt.

Samstagsplausch 40 / 2017

Letzten Samstag habe ich von dem Strickstück erzählt, dass ich unbedingt fertig machen muss. Nun ja, es ist noch immer nicht fertig und nun wird es  wirklich allerhöchste Eisenbahn. Stattdessen überlege ich, ob ich nicht ein Bestseller-Sachbuch schreiben soll. Titel: „Wie prokrastiniere ich richtig oder: Aufschieben für Anfänger“. Was ist mir nicht alles eingefallen, um mich vor der Arbeit zu drücken, auf die ich keine Lust hatte. Beispiel gefällig? Ich gehe in die Küche, um das Mittagessen vorzubereiten. Eigentlich wäre noch reichlich Zeit … Ich schäle die Kartoffeln. Und bringe den Biomüll raus in die Tonne am Ende des Gartens. Ach ja, der restliche Müll könnte  auch raus. Dann fällt mein Blick auf die geschenkten Äpfel. Kuchen backen, okay, das ist eine gute Idee. Ich schäle die Äpfel und mache den Teig. Ich bringe den Biomüll raus. Dann räume ich die Küche auf, dazu muss ich erst mal die Spülmaschine ausräumen und teilweise wieder einräumen. Nun ist es Zeit für die restlichen Vorbereitungen für das Mittagessen. Und plötzlich war der komplette Vormittag weg und mein Strickstück kein bisschen weiter. So kann man halt auch seine Zeit vertrödeln. Und das Tochterkind zog ein langes Gesicht, weil es weder an der Zubereitung des Essens noch an der des Kuchens beteiligt war. Könnt Ihr auch gut aufschieben, wenn Ihr zu Dingen keine Lust habt? Wie auch immer, an diesem Wochenende ist die letzte Gelegenheit, das Geschenk fertig zu  machen, nun gibt es kein Zurück mehr. Und genau das wollte ich vermeiden, indem ich so früh angefangen habe.

Der Rest der Woche war eher durchwachsen. Mein Notebook, an dem ich hauptsächlich geschrieben habe, hat erst geschwächelt und dann sein Leben doch noch ausgehaucht. Weil ich nicht so genau weiß, was ich nun kaufen muss und das Geld für diesen ungeplanten Austausch eigentlich auch nicht mal eben so übrig habe, nutze ich nun das noch ältere Notebook vom ausgezogenen Sohn, der das hier gelassen hat. An die völlig andere Tastatur muss ich mich erst gewöhnen. Und wenn ich einen Weg gefunden habe, die Bilder von der Speicherkarte auf das Notebook zu kriegen, kann ich auch die Blogposts hochladen, die ich schon geschrieben habe.
Mitte der Woche hat uns hier der Sturm sehr in Atem gehalten. Weil keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr fuhren (und es bislang noch immer nicht tun), musste ich mehrfach nach Bremen ausrücken und die Familie dort mit dem Auto einsammeln. Jedesmal waren andere Teile der Wegstrecke wegen umgefallener Bäume gesperrt, dafür kenne ich jetzt neue Schleichwege. So ganz grundsätzlich mag ich diese Naturgewalten, die uns immer mal wieder zeigen, dass wir nicht alles kontrollieren können. Das ist auch gut so.
Fertig geworden sind wenigstens Sockenpaare aus meiner UFO-Aktion #ichbineinufoholmichhierraus und ich habe eine sehr berührende Liebesgeschichte gelesen. Aber das zeige ich Euch alles noch. Wenn das mit den Bilder klappt.

Kommt gut in die neue Herbstwoche und macht es Euch mit Tee, Keksen und Handarbeitszeug gemütlich.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Freitagsfüller 442 – 11

1. Nichts und niemand bekommt mich dazu, meine Familie zu verlassen. 
2. Die Wetterkapriolen, wie zum B
eispiel der heftige Sturm gestern,  erinnern mich daran, dass es jetzt Herbst ist. 
3. Ich kann einfach nicht ohne meine Bücher und mein Strickzeug  leben.
4. Nähen im Allgemeinen und Patchwork im Besonderen sind zwei Sachen, die ich ausprobieren möchte.
5. Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus, so sagt ein Sprichwort. Manchmal fragt man sich aber, ob so viel Zitronenlimonade wirklich gut für den Magen ist oder ob sie auf Dauer nicht doch Sodbrennen verursacht – ich hätte noch ungefähr 10 kg Zitronen abzugeben.
6. Im Wohnzimmer hatten wir eine sehr breite Fensterbank mit Blick in den großen Garten, auf der ich oft gesessen habe, wenn ich telefoniert habe, das ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, ich habe sehr schlecht geschlafen in den vergangenen Nächten , morgen habe ich geplant, endlich meine Aufschieberitis zu überwinden und Dinge fertig zu machen und Sonntag möchte ich einfach mal einen ruhigen Tag ohne schlechte Nachrichten
Den Freitagsfüller gibt es jede Woche bei Barbara. Leider kann ich da nicht kommentieren, warum auch immer das so ist.