Reste-Socken-Adventskalender 2017

So, nun kommen sie endlich, die Informationen zum Reste-Socken-Adventskalender.

Ihr braucht:
– Reste von Sockenwolle, das können auch ruhig kleinere Reste sein, in möglichst vielen verschiedenen Farben, möglich einfarbig oder semi-solid, manchmal können auch mehrfarbige Garne eine Option sein
– am besten 2 Nadelspiele, damit Ihr beide Socken gleichzeitig stricken könnt

Damit seid Ihr schon fast gerüstet. Ich habe bei meinen Socken das Bündchen, die Ferse und die Spitze in der gleichen neutralen Farbe gestrickt. Das würde ich Euch auch empfehlen. Für Bündchen, Ferse und Spitze wird es keine spezielle Anleitung geben, das könnt Ihr machen, wie es Euch am Besten gefällt.

Ihr bekommt von mir für jeden Tag einen Hinweis, wie Ihr die „Farbe des Tages“ herausfinden könnt. Das wird vermutlich für jeden von Euch eine andere Farbe sein, so stricken wir zwar gemeinsam, aber kein Sockenpaar wird identisch sein. Die Hinweise wird es hier auf dem Blog, bei Facebook und bei Instagram geben.

Das müsste jetzt alles sein, alles, was noch wichtig ist, erfahrt Ihr beim Start am Freitag.

 

Samstagsplausch 47 / 2017

Schon wieder kommt der Samstagsplausch erst am Sonntag. Manchmal klappt eben nicht alles nach Plan und das „real life“ hat Vorrang. So geschehen an eben diesem Wochenende.

In der vergangenen Woche hatte ich Besuch von der Herzensfreundin. Das Wochenende haben wir in Nordenham bei Hellas Stricktreffen verbracht. Es war sehr schön, langjährige Bekannte wieder zu treffen, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte. Den Rest der Woche haben wir überwiegend quatschend und strickend auf dem Sofa verbracht, wenigstens die Zeit, die ich nicht mit Therapiezeiten und Notfalleinsätzen anderswo verbringen musste.

Nun ist sie wieder nach Hause gefahren und ich plane die Adventskalender-Reste-Socken Aktion. Und die Weihnachtsdeko und die Geschenkeproduktion und den Weihnachts-Brunch und und und … Warum ist vor Weihnachten eigentlich immer so viel los, von besinnlich kann da ja nicht mehr die Rede sein? Und ich sage schon ganz grundsätzlich die meisten Weihnachtsfeiern ab und besuche nur, was unbedingt nötig ist. Und trotzdem wird es doch immer wieder hektisch. Daran muss ich nach wie vor wohl noch arbeiten.

Vor ein paar Tagen kam auch mein neues Notebook, an dem ich nun den ersten Blogbeitrag schreibe. Ist noch ungewohnt, aber ich bin sicher, ich werde mich schnell daran gewöhnen. Und dann kann ich auch endlich mal wieder öfter schreiben, ich nehme es mir dauernd vor, aber setze es letztlich nicht um. Ab Anfang Dezember arbeite ich nach einem halben Jahre Krankenstand endlich wieder. Vermutlich kriege ich dann mehr auf die Reihe, weil einfach die Tage viel strukturierter sind und ich nicht so viel Möglichkeiten für anderweitige Zerstreuung habe. So hat das Arbeiten eben auch was Gutes (vom finanziellen Aspekt mal ganz abgesehen).

Gestrickt habe ich in der letzten Woche eher lustlos an verschiedenen Projekten. Außer einem Paar Geschenkesocken ist nichts fertig geworden, aber meine Restedecke nähert sich mit großen Schritten der Vollendung. Ich habe schon wieder angefangen, meine Planung für das nächste Jahr zu machen. Daran halte ich weiterhin fest, auch wenn es in den vergangenen Jahren und vor allem in diesem Jahr so gar nicht geklappt hat. Ich werde noch einmal versuchen, den Fokus auf Fair Isle Strickerei zu legen, mit allem, was ich mir dazu überlegt hatte. Außerdem möchte ich ein Art-Book machen, für das ich auch schon einiges vorgearbeitet habe. Ich habe das Gefühl, ich muss auch noch mal Kreatives neben dem Stricken machen.

So, nun Schluss für jetzt. Ich werde versuchen, ein Bildchen für die AdventskalenderAktion zu basteln und Euch dann die wichtigsten Informationen rund um die Reste-Socken zu geben. Ich freue mich schon sehr auf die Aktion und bin gespannt, wie viele Sockenpaare daraus entstehen werden.

Startet gut in die neue Woche, wir lesen uns.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Adventskalender-Socken aus Resten

Inzwischen stricke ich seit mehr als 20 Jahren mal mehr, mal weniger Sockenpaare im Jahr. Da haben sich eine Menge Reste angesammelt, auch wenn ich zwischendrin immer mal wieder was verschenkt oder selber verarbeitet habe. Das ist der erste Teil der Geschichte.

Vor einigen Jahren entdeckte ich bei einer finnischen Bloggerin die Idee, im Advent aus Resten bunte Socken zu stricken. Das ist jetzt weder neu noch ungewöhnlich. Aber es blieb mir im Gedächtnis, weil sie jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember ihren Mitstrickerinnen (und -strickern) eine Frage stellte, die die nächste Farbe bestimmte, in der weitergestrickt werden sollte. Das fand ich toll, weil so kunterbunte Socken entstehen, die alle total unterschiedlich aussehen und ihre eigene Geschichte habe. Das ist der zweite Teil der Geschichte.

Nachdem ich schon einige Jahre lang Anleitungen für Schals in der Adventszeit veröffentlicht habe, ist es nun Zeit für etwas Neues. So habe ich  mich entschieden, diese Idee aufzugreifen und das auch für Euch anzubieten. Ihr werdet also vom 1. bis zum 24. Dezember täglich hier auf dem Blog eine Frage oder einen Hinweis von mir bekommen, die Euch die Farbe (oder auch mal die Farben, aber das merkt Ihr dann schon) für den jeweiligen Tag vorgeben. Die Aktion wird auch über Facebook und Instagram laufen, aber nicht über Ravelry. Das liegt einfach daran, dass ich die Masse der Reaktionen, die dann kommen werden, aus zeitlichen Gründen nicht bearbeiten kann und das finde ich dann wieder schade.

Nähere Informationen gibt es noch an diesem Wochenende, aber wer mitmachen möchte, kann schon mal seine Sockenwoll-Reste zusammen suchen. Möglichst einfarbige oder semisolide Garne, gerne aber auch mehrfarbige, wären gut. Ich freue mich schon auf das gemeinsame Sockenstricken mit Euch.

Freitagsfüller 449 – 15

1. Ich könnte mal wieder mein Bullet-Journal auf den neuesten Stand bringen und das nächste vorbereitenAb Anfang Dezember arbeite ich endlich wieder und dann brauche ich den, während der Zeit zu Hause habe ich nur einfache Wochenübersichten gemacht.
2. Zu dem Wort drunter wollte mir nicht so recht etwas einfallen, deswegen habe ich mal den Duden dazu befragt. Drunter ist ein Adverb und wird umgangssprachlich verwendet. Mehr dazu findet Ihr hier.
3. Bloß nicht die Geduld verlieren – der Schal, den ich gerade stricke, fesselt mich überhaupt nicht und ich denke immer wieder darüber nach, ihn zu ribbeln. Aber dann tut es mir leid um die viele mühseligen Arbeit, die inzwischen schon darin steckt.
4. Bremen hat direkt an der Weser, der sogenannten „Schlachte“ einen ganz wunderbaren mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Der ist längst nicht so überlaufen wie der Markt rund um den Roland und er besteht auch nicht nur aus Fressbuden.
5. An meiner Tür ist von Weihnachten noch nichts  zu merken – ich habe aber gelernt, dass man  aus Respekt vor den Toten, die wir am Totensonntag betrauern, erst am Montag vor dem ersten Advent mit der Weihnachtsdekoration anfängt.
6. Schon seit langer Zeit habe ich immer wieder ein taubes Gefühl in den Fingerspitzen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend in dem Wissen, dass der Wochenend-Einkauf erledigt ist, morgen habe ich geplant, noch mal ein wenig auf dem Dachboden aufzuräumen und Sonntag möchte ich nach einem Spaziergang mit einem warmen Kakao (mal mit Marshmallows) auf dem Sofa landen!

Den Freitagsfüller gibt es jede Woche bei Barbara. Obwohl ich dort leider nicht kommentieren kann, versuche ich,  möglichst regelmäßig dabei zu sein.

Samstagsplausch 45 / 2017

Diese Woche war so angefüllt mit Aktivitäten und Überlegungen, dass sie sehr schnell vergangen ist. Manchmal ist mir das fast schon ein wenig unheimlich, wie sehr die Zeit rennt.

Ich habe mir in dieser Woche viele Gedanken über meine Weihnachtspäckchen gemacht und hatte – hoffentlich – gute Ideen. Mit den ersten Geschenken habe ich auch schon angefangen und bin noch recht zuversichtlich, dass ich alles rechtzeitig fertig bekomme. Ich glaube, so früh war ich noch nie. Trotzdem wird es gegen Ende bestimmt wieder hektisch, so wie in jedem Jahr kommt Weihnachten wie immer sehr überraschend.

Um meine Mutter zu entlasten, helfe ich ihr in diesem Jahr bei einem Weihnachtsbrunch. Das haben wir noch nie gemacht, aber selber kochen kommt dieses Jahr nach dem Unfall meiner Mutter nicht infrage und Restaurants an Weihnachten sind auch ein sehr zweifelhaftes Vergnügen. Überfüllt und laut und gegessen wird entweder spät oder unter Zeitdruck (weil schon die nächste Tischbelegung im Anmarsch ist), das mögen wir nicht. Also Brunch. Ich suche noch nach kleinen Ideen, die man möglichst schon einige Tage vorher vorbereiten kann. Habt Ihr da Vorschläge für mich? So viel Zeit habe ich ja leider auch nicht, weil ich dann schon wieder arbeiten werde, aber trotzdem noch Therapie- und Arzttermine habe, gerade in der Woche vor den Feiertagen.

Gestrickt habe ich in dieser Woche kleine, einfache Kindercowls aus übrig gebliebenen Knäueln. Drei Stück habe ich gemacht, die ich jetzt in Kartons packen werde, die dann zur Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gehen sollen. Eine gute Freundin von mir ist schon ein paar Mal mitgefahren, wenn die Päckchen in Rumänien oder in der Ukraine verteilt worden sind und hat sehr berührende Bilder von der Freude der Kinder mitgebracht. Wenn man das im Kopf hat, geht einem das Dauergejammer in diesem Land noch viel mehr auf die Nerven als ohnehin schon. Und man schüttelt den Kopf über so eine bescheuerte Diskussion, ob die Geschäfte an Heilig Abend geöffnet werden sollen, nur weil das in diesem Jahr ein Sonntag ist. Lasst doch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern da auch mal einen freien Sonntag und plant einfach ein bisschen besser, liebe Leute. Und nein, auch das Argument mit den „frischen Lebensmitteln“ zieht da bei mir nicht.

So, nun scheint gerade ein wenig die Sonne bei uns und ich düse noch mal schnell in den Garten. Die Korkenzieherhasel muss dringend verkleinert werden. Die abgeschnittenen Zweige nehme ich nächstes Wochenende mit zu einem Stricktreffen. Die lassen sich gerade in dieser Zeit immer so schön dekorieren und wenn man sie kaufen muss, sind sie ziemlich teuer. Es wäre schade, die Zweige einfach so wegzuwerfen. Später lese ich dann noch mal, was bei Euch so los gewesen ist in dieser Woche.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Freitagsfüller 447 – 14

1. Im November freue ich mich am meisten auf meinen Geburtstag, gleich am 1. November („Geboren unter dem Schutz aller Heiligen“ sagte damals der Arzt direkt nach der Geburt zu meiner Mutter. Ich glaube irgendwie, die haben das gar nicht mitbekommen.)
2. Draußen ist ganz typisches Novemberwetter, grau und regnerisch, und ich bin im warmen Wohnzimmer auf dem Sofa bei Kaffee und Keksen und fühle mich absolut privilegiert, dass es mir so gut geht.
3. Es ist genau hier, in diesem Zimmer in dem ich immer wieder den Blick in den Garten genießen kann, sogar jetzt zu dieser herbstlichen Jahreszeit.
4. Wolle verspinnen am Spinnrad beruhigt mich.
5. Wasser beeindruckt mich mit seiner ganzen, unbändigen Kraft und ich genieße es einfach, am Meer zu sein und mit dem Blick den weit entfernten Horizont zu erfassen.
6. Meine Tochter hat eine ungewöhnliche Ähnlichkeit mit meiner Großmutter mütterlicherseits. Nicht ganz so zufällig ist, dass sie auch ihren Namen trägt.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Fernsehabend, morgen habe ich geplant,  Freunde zu treffen, die ich schon ganz schön lange nicht mehr gesehen habe und Sonntag möchte ich versuchen, endlich eines meiner Großprojekte fertig zu machen
Den Freitagsfüller gibt es jede Woche bei Barbara. Obwohl ich dort leider nicht kommentieren kann, versuche ich,  möglichst regelmäßig dabei zu sein.

Samstagsplausch 44 / 2017

Mein Samstagsplausch ist heute ein Sonntagsplausch, wofür es eigentlich gar keinen Grund gibt. Außer vielleicht dem, dass ich gestern keine Lust auf den Computer hatte.
Die letzte Woche ist einfach nur so vorbei geflogen. Lag vielleicht an dem ungewöhnlichen Feiertag am Dienstag und der Tatsache, dass ich am Mittwoch Geburtstag hatte. Meine Familie hat mich sehr verwöhnt und mir dänischen Kuchen besorgt. Geschenke gibt es bei uns nicht großartig, aber ich bekam das tolle Puzzle, dass ich mir ein paar Tage vorher in Bremerhaven ausgesucht hatte. Nun liegt es hier auf dem Esstisch und wartet darauf, dass ich zusammensetze.

Stricktechnisch habe ich  nicht viel hinbekommen. Mein Plan für die vergangene Woche war, ein neues Tuch zu beginnen. Eines in der Fair Isle Technik, die ich ja in diesem Jahr unbedingt lernen wollte. Zumindest war das der Plan am Anfang dieses Jahres. Ich hatte mich dann auch einige Wochen lang intensiv damit beschäftigt und begonnen, eine kleine Broschüre zu erstellen, über die Insel Fair Isle, über die Anfänge der Stricktechnik und die ersten Funde dazu und mit einer Strickanleitung zur Gunnisterman-Purse. Davon habe ich auch einige gestrickt, mit dem Hintergedanken, diese dann zusammen mit meinen schriftlichen Ergebnissen an Freunde zu verschenken. Dann stürzte ich auf der Treppe, verdrehte mir das Knie und das Unheil dieses Jahren nahm seinen bekannten Verlauf. Die starken Schmerzmittel, die ich relativ schnell bekam, machten mich sehr müde, die Kraft und die Konzentration reichten für die Arbeit, aber für mehr nicht. So blieb das mit dem Fair Isle Stricken auf der Strecke. Jetzt endlich aber wollte ich das schon Angelesene und in Kleinteilen erprobte gerne größer umsetzen, suchte mir das Muster für das schon so lange angeschmachtete Tuch, bestellte das Buch und das Material und legte los. Und ribbelte. Und startete erneut. Und ribbelte. Immer wieder von vorne, bis mir aufging, dass ich wohl erst noch etwas anderes in dieser Technik stricken muss, bevor ich mit dem Tuch anfangen kann. Und wieder bestellte ich Material und während ich darauf wartete, studierte ich Youtube-Videos mit Anleitungen zur Technik. Wenn schon, denn schon – dieses Mal wollte ich auch gleich mit dem beidhändigen Stricken üben. Aber ganz ehrlich, meins ist das beidhändige Stricken nicht. Ich habe einfach ein Problem mit der Fadenspannung auf der rechten Hand. Und vielleicht auch gerade nicht ausreichend Geduld, so lange zu warten, bis es kein Problem mehr ist sondern Routine. Ich möchte nun erst mal mein Probestück, eine Hülle für mein Tablet, zu Ende stricken und dann noch einmal mit dem Tuch beginnen. Dann kriege ich vielleicht auch noch die Kurve, meine Aufzeichnungen zu vervollständigen.

Nun werde ich noch ein wenig bei Euch lesen und dann verschwinde ich auf das Sofa, heute steht zwingend „V wie Vendetta“ auf dem Programm. Bei Euch auch? Ist doch schließlich in meinem Lieblingsland heute Guy Fawkes Day. Und vielleicht kennt Ihr das ja:

Remember, remember
the Fifth of November
Gunpowder, treason and plot;
I see no reason
why gunpowder treason
Should ever be forgot.

Macht es gut und startet gut in die neue Woche.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.