Samstagsplausch 48 / 2017

Diese Woche war ich ganz schön viel unterwegs. Ein paar  Dinge wollte ich unbedingt noch erledigen, bevor ich ab nächster Woche wieder arbeite. Eigentlich Quatsch, ich arbeite ja während der Wiedereingliederung gar nicht so viele Stunden, aber irgendwie sitzt in meinem Kopf, dass ich alles fertig haben möchte. Nun gut, das meiste habe ich geschafft und für den Rest bis Weihnachten ist noch Zeit genug. Deutlich mehr Zeit als ich gedacht habe, kostet mich allerdings die Vorbereitung für den Restesocken-Adventskalender. Den anzubieten war ja ein eher spontaner Entschluss und nun muss ich noch die Vorbereitungen für die 24 Tage und Posts abschließen. Aber da die Fragen zu den jeweiligen Tagesfarben schon feststehen und ich ja durchaus auch vorgearbeitet hatte (nur eben nicht gestrickt), ist auch das zu schaffen. Blöde ist nur, dass ich gerade so viele Ideen habe und am liebsten alles gleichzeitig machen möchte. Und dafür reicht einfach die Zeit nicht. Nun wusele ich so vor mich hin, fange alles an, kriege nichts fertig und ärgere mich. So bin ich halt. Und dann liegen noch so viele tolle Bücher auf dem Stapel neben dem Bett und schauen mich vorwurfsvoll an. Ich mache dann das Licht aus, damit ich die Blicke nicht sehe und die halbe Nacht lese. Nach Weihnachten wird es ruhiger, hoffe ich und dann ist auch Zeit zum Lesen und fertigstricken.

Dieses Jahr wird Weihnachten anders sein als die Jahre zuvor. Der Sohn feiert Heilig Abend mit seiner Freundin in seiner Wohnung, fährt dann am 1. Feiertag in aller Frühe mit ihr hoch in den Norden, verbringt den Tag mit unserer Familie und am 2. Feiertag geht es dann zur Familie der Freundin. Dass es von nun an so laufen wird und dass im nächsten Jahr vielleicht auch die Tochter weit weg wohnen wird, wird eine Umstellung sein, auch wenn ich weiß, dass das der normale Lauf des Lebens ist und ich es ja auch nicht anders gemacht habe. Es wird eben anders sein.

Nun schaue ich mal, was Euch so beschäftigt hat in dieser Woche und wünsche Euch einen schönen ersten Adventssonntag.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

4 Antworten auf „Samstagsplausch 48 / 2017“

  1. Hier „kämpfe“ ich um unser Weihnachten als Familie, um ein bisschen Zeit um zur Ruhe zu kommen, gegen anspruchsvolle Omas und Tanten, denn es ist ja das Fest der Familie….nun ja, fragt sich welcher Familie und welcher Teil nun welches Recht auf wie viel Zeit von uns hat und wo unsere Zeit als Familie bleibt. Ich verstehe die Oma, ich verstehe die Tanten, aber mich will keiner verstehen, wenn ich nur noch angestrengt lächle, versuche meine überreizte Brut im Schach zu halten.
    Ich wünsche euch schöne Tage zusammen, die ihr genießen könnt und Freude am sich verändernden Weihnachtsfest.

    1. Ohje, das hört sich schwierig an. Wir hatten fast jahrzehntelang auch Fahrerei an Weihnachten. Heilig Abend waren wir mit den Kindern alleine, am 1. Feiertag stiegen wir in unser Auto und fuhren 350km gen Norden zu den Großeltern und am zweiten Feiertag noch einmal 150km weiter Richtung Norden zu den anderen Großeltern. So ein wenig kann ich da verstehen, es war insofern halt bei uns anders, weil wir weit entfernt voneinander leben und die gesamte Familie in (fast) ganz Europa verstreut ist. Für Euch ist das natürlich dann anders. Wie steht denn Dein Mann dazu? Wenn Ihr Euch einig seid, müsst Ihr Euch durchsetzen. Es gibt ja auch noch Tag „zwischen“ den Jahren. Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr eine Lösung finde.
      Liebe Grüße
      Kristin

  2. Seit die Kinder ausgeflogen sind, feiere ich Weihnachten wieder mit den Eltern. 🙂 Eine sehr schöne Veränderung. Ich wünsche dir, dass du mit Freude auf das Neue zugehen kannst. LG Regula

    1. Das kann ich mir gut vorstellen. Meine Eltern feiern mit meinem Bruder gemeinsam, der weit entfernt von uns allen wohnt und den wir alle nur einmal im Jahr sehen, nämlich Weihnachten. Einen Tag verbringt er mit meinen Eltern, einen Tag verbringen wir alle gemeinsam.
      Dass die Kinder ihren eigenen Weg gehen, ist für mich völlig okay. Ich habe mich immer bemüht, ihnen Flügel zu geben und nicht nur Wurzeln. Und ich war ja auch nicht anders. Es ist gut so wie es ist. Nur in diesem Jahr eben deswegen etwas Besonderes, weil es das erste Jahr ist, in dem es so ist.
      Liebe Grüße
      Kristin

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