Samstagsplausch 3 / 2018

Diese Woche flog wieder einfach nur so vorbei. Ich war wie schon in den letzten Wochen jeden Tag mit Therapien beschäftigt, so dass für andere Dinge wenig Zeit blieb. So langsam fängt es an, sich zu stauen und ich werde einige Zeit damit zubringen müssen, alles wieder auf Vordermann zu bringen. Aber das wird schon.

Der Sturm ist an uns vorüber gezogen und hat uns nicht erwischt. Nur die Zügen fielen aus oder fuhren deutlich langsamer und manchmal hat es mehr oder weniger heftige Schneeschauer gegeben, es war aber nicht windiger als es ohnehin schon  in den vergangenen Tagen gewesen ist. Wir haben Glück gehabt.

Am vergangenen Wochenende habe ich ein paar Maschenmarkierer gebastelt, ganz einfache, ganz schnelle, aber zur Zeit ist diese  Sorte mein absoluter Favorit, weil sie einfach überall universell einzusetzen sind und auch ganz leicht.

Und bei unserem Besuch beim Möbelschweden habe ich mir die Grundlagen für eine Lightbox mitgebracht, den Rest habe ich auf die Schnelle in unserem Bastelladen neben der Post besorgt. Ich freue mich schon auf das Gestalten und habe mir auch schon einen Spruch ausgesucht, der mit gut gefällt. Ich habe geplant, daran an diesem Wochenende noch anzufangen.

Ihr merkt, es gibt nicht viel zu erzählen über diese Woche, vielleicht wird die nächste ein wenig spannender.
Wie Eure Woche war, lese ich jetzt in Euren Berichten nach.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Freitagsfüller 437 – 23

1. Ich glaube, heute muss ich mir nach dieser blöden Woche, noch etwas Gutes gönnen.
2. Hähnchen esse ich am liebsten mit den Fingern.
3. Das Dschungelcamp bei RTL hat sich doch eigentlich längst überholt, oder? Ich wundere mich, dass da immer noch einer zuschaut, wenn sich völlig unbekannte Nicht-Promis um Kakerlaken streiten.
4. Lesen und Stricken kann ich immer, sogar in schlechten Zeiten.
5. Was Kaffee angeht, kann ich meist gut darauf verzichten, ich gehöre eher  zur Teetrinker-Fraktion, da muss es dann aber Darjeeling sein.
6. Wenn die Menschen um mich herum schlecht gelaunt und nörgelig sind, sage ich immer: das muss am Wetter liegen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Buch, dass ich gerade lese, morgen habe ich geplant, mal wieder das Haus auf Vordermann zu bringen und ein wenig auf dem Dachboden zu kramen und Sonntag möchte ich einen ruhigen Tag ohne irgendwelche Störungen verbringen!

Den Freitagsfüller gibt es jede Woche bei Barbara. Obwohl ich dort leider nicht kommentieren kann, versuche ich, möglichst regelmäßig dabei zu sein.

Die Montagsfrage 3 / 2018 : Character Crush

Ich hatte geplant, hier im Blog auch mehr über gelesene Bücher zu berichten. Das hakt noch ein wenig, was – wie so oft bei mir – an den nicht geschossenen Fotos liegt. Jetzt im Winter ist es einfach fast immer zu dunkel, und ich bin irgendwie auch sehr unprofessionell im Umgang mit der Kamera.
Durch Zufall stolperte ich jetzt über die Montagsfrage vom Bücherfresserchen und habe mich entschieden, da mitzumachen. In Zukunft würde ich das auch gerne lieber am Wochen-Anfang denn am Wochenende beantworten, aber das hängt natürlich auch von den Fragen  ab.

Montagsfrage: Manchmal schwärmt man ja regelrecht für eine Buchfigur. Welche ist/war euer aktueller/letzter Character Crush?
Gleich die erste Montagsfrage bringt mich in Verlegenheit. So schnell bin ich leider nicht zu begeistern und ich könnte mich nicht erinnern, dass mich ein Buchcharakter überhaupt schon einmal ins Schwärmen gebracht hat. Wenn mich jemand fasziniert, dann sind es eher wirkliche statt literarischer Persönlichkeiten, lebende oder manchmal auch schon tote, die ich gerne kennen gelernt hätte. Johann Sebastian Bach gehört dazu, aber auch Albert Einstein und immer wieder Leonardo da Vinci. Und eine ganze Reihe mehr, die mir auf die Schnelle nicht einfallen und die aufzuzählen vermutlich auch für Euch eher langweilig wäre.

Samstagsplausch 2 / 2018

Mein Samstagsplausch ist mal wieder ein Sonntagsplausch, weil ich im Moment scheinbar nur aus Müdigkeit bestehe und mich zu ganz wenig aufraffen kann. Deswegen gibt es auch von dieser Woche nichts zu erzählen. Ich habe kaum gestrickt, nur ganz wenig gelesen, dafür bin ich schon früh ins Bett gegangen, um dann doch nicht zu schlafen. Da steckt gerade der Wurm drin.
Dementsprechend sah dann meine Planung für dieses Wochenende aus, wo ich alles nachholen wollte, was ich unter der Woche verpennt habe. Ganz blöde Idee, ehrlich. Natürlich hat das nicht geklappt. Aber wenn die Tage wieder länger und heller werden und mich die Arbeit nicht mehr so anstrengt, dann wird alles besser. Nun habe ich einfach fast alle Wochenend-Planungen beiseite geschoben und denke, es ist besser mich einfach nur auszuruhen, denn die nächste Woche wird wieder ähnlich anstrengend.
Um alle Versäumnisse auszugleichen, hat mich heute ein sehr heftiger Anfall von Starteritis gepackt. Ein sehr, sehr heftiger Anfall. Nun tummelt sich an meinem Strickplatz zu allen anderen angefangenen Projekten noch ein Geheim-Projekt, eine angestrickte Buchhülle nach der Anleitung von Martina Behm, ein weiteres Paar Socken und ein neues Tuch. Oh, oh, hoffentlich geht das gut, meist hemmen mich so viele angefangene Dinge eher, als dass sie mich beflügeln. Die nächste Woche wird es  zeigen, denke ich.

Kommt alle gut in die neue Woche und lasst Euch nicht ärgern. Allen Grippe- und sonstwie Kranken wünsche ich gute Besserung und uns allen ein paar helle Tage.

 

Freitagsfüller 436 – 22

1. Eigentlich habe ich viel zu viele Pläne für dieses Jahr, aber das ist mir egal und wenn ich völlig andere Dinge mache, als das, was ich geplant habe, ist es auch gut.
2.  Ich trage so gut wie keinen Schmuck, nur einen Ring an meiner rechten Hand.
3. Spät am Abend ist mit mir nicht mehr viel los und es ist für alle Beteiligten besser, wenn ich früh ins Bett gehe.
4. Manchmal möchte ich bestimmten Leuten einfach mal die Leviten lesen und sehen was passiert. Vermutlich nichts, deswegen lasse ich das auch.
5. Das Jahr 2017 gehörte ganz sicher in die Kategorie „gebraucht, mit Mängeln“, es ist gut, dass es jetzt vorbei ist.
6. Du weißt, dass du alt bist, wenn dir der Physiotherapeut fröhlich lächelnd sagt, dass du, wenn du eines Morgens aufwachst und dir nichts weh tut, tot bist. 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Strickzeug (endlich mal wieder, die ganze Woche über war ich zu müde), morgen habe ich geplant, noch mal zum Möbelschweden zu fahren und außerdem ein Paar neue Schuhe zu  kaufen und Sonntag möchte ich ein paar Proben für das geplante Artbook anfertigen, darauf freue ich mich schon die ganze Woche!

Den Freitagsfüller gibt es jede Woche bei Barbara. Obwohl ich dort leider nicht kommentieren kann, versuche ich,  möglichst regelmäßig dabei zu sein.

Meine Weihnachts-Ringel-Socken

Ringelsocken finde ich immer besonders hübsch, leider stricke ich sie viel zu selten. Im vergangenen Herbst aber bot Stricki-Stracki ein Ringellllabo an und ich konnte nicht widerstehen. Kurz vor Weihnachten kam das erste Knäuel bei mir an: weiß, weihnachtsrot, weihnachtsgrün, weihnachtsblau und mit Glitzer. Sooo schön. Da habe ich nicht lange gezögert, die Socken sofort angeschlagen und über die Weihnachtstage gestrickt.

Bei bestimmten Sorten von Ringelsocken mag ich es nicht, wenn die Ferse die Abfolge der Farben unterbricht oder verändert.  So werden die Ringel ja auch schmaler, wenn man den Zwickel, wie z.B. bei der Herzchenferse, strickt. Dann überlege ich mir, eine nachträglich eingestrickte Ferse zu machen. So war das auch bei diesen Socken.

Bei der nachträglich eingestrickten Ferse wird über die Maschen, über die man sonst die Fersen strickt, ein Kontrastfaden eingestrickt. Das sollte möglichst ein glatter Faden sein – Baumwolle funktioniert immer gut. Bei mir war der Kontrast nicht so riesig, aber es hat trotzdem geklappt. Dafür lasst Ihr den Kontrastfaden außen an den Socken hängen und strickt über die Maschen für die Ferse. Den Faden abschneiden und auch dieses Ende einfach hängen lassen. Über die gerade gestrickten Maschen wird nun mit dem eigentlichen Arbeitsfaden noch einmal gestrickt. Der Kontrastfaden lässt sich entfernen und die Maschen können wieder für die Ferse aufgenommen werden.

Wenn der Socken dann insgesamt fertig ist, nehme ich die Maschen für die Ferse wieder auf. Dafür nehme ich mir zwei dünne Rundstricknadeln und nehme unter dem Kontrastfaden die Maschen wieder auf die Nadel. Die rechte Masche ist ja V-förmig und ich nehme das rechte Füßchen jeder Masche auf die Rundstricknadel. Wenn ich alle Maschen aufgenommen habe (unbedingt mitzählen), ziehe ich die Rundnadel durch, bis die Maschen auf dem Seil liegen.

Danach mache ich das gleiche mit den oberen Maschen. Wenn ich auch hier alle Maschen aufgenommen habe, ziehe ich auch wieder an der Nadel. Danach löse ich den Hilfsfaden vorsichtig aus dem Gestrick und habe dann alle Maschen für die Ferse auf den beiden Rundstricknadeln.

Die Ferse selber stricke ich dann wahlweise mit Rundnadeln oder einem Nadelspiel und zwar so wie die Bändchen-Spitze. Allerdings ziehe ich bei der nachträglich eingestrickten Ferse nicht die letzten 8 Maschen zusammen. Ich behalte insgesamt 12 oder 16 Maschen auf den Nadeln (jeweils 6 oder 8 auf jeder Seite). Diese Maschen werden am besten im Maschenstich zusammen genäht. Der Maschenstich widersetzt sich  mir leider hartnäckig und weil ich nicht so empfindlich bin, drehe ich den Socken auf links und stricke die Maschen mit dem 3-Needle-Bind-off zusammen. Das wird allerdings ein wenig dicker und ist für Menschen mit empfindlichen Füßen nicht zu empfehlen.

Mich stört in diesem Fall nicht, dass die Ferse aus einfachem, weißen Sockengarn gestrickt ist und nicht glitzert. Dafür läuft das schöne Ringelmuster genau gleich über den ganzen Socken.

Socken eins-zweitausendachtzehn

Das erste Sockenpaar des Jahres sind Herrensocken in Größe 45, glücklicherweise aus 6-fach Garn gestrickt. Das geht auch bei dieser Größe noch recht schnell. Das Muster ist ein einfaches Webmuster aus rechten und linken Maschen, dass sich zügig stricken lässt und doch nach was aussieht.

Die Socken sind inzwischen schon wieder ausgezogen, sie waren für einen guten Freund gedacht, der immer kalte Füße hat.

Samstagsplausch 1 / 2018

Das neue Jahr hat für uns ganz entspannt angefangen, ruhig und strickend oder lesend. Und teilweise mit Netflix-Serien. Ich fand, dass dieses Mal unglaublich viel geknallt worden ist, viel, viel mehr als ich von den vergangenen Jahren in Erinnerung hatte. Ging Euch das auch so?

Am Dienstag begann dann gleich wieder der Alltag und gestern war ich überrascht, wie schnell man sich wieder einfindet. Im Moment habe ich sehr viel zu tun, glücklicherweise lauter Dinge, die mir sehr viel Spaß machen, da vergeht die Zeit schnell. Am Mittwoch, als das Wetter hier sehr stürmische Kapriolen geschlagen hat, habe ich endlich längst überfällige Besorgungen gemacht und mich komplett nass regnen lassen. Aus Angst, dass bei dem Sturm wieder die Bahnverbindung ausfällt  und ich dann in Bremen festsitze, bin ich mit dem Auto in die Stadt gefahren. Da parke ich immer bei einem großen Einkaufszentrum am Stadtrand, und fahre von dort mit der Straßenbahn weiter. Es war schon blöd, so klatschnass im Wagen zu sitzen, aber es ging und eine heiße Dusche und warme Kuschelklamotten konnten das schnell wieder richten.

Dieses Wochenende möchte ich das Haus „entweihnachten“, der Baum nadelt schon, wenn man ihn nur mal scharf anschaut und es wird Zeit, dass der rauskommt.

Ich freue mich auf die Wochen, die jetzt kommen und die hoffentlich etwas ruhiger sind, als die letzten Wochen des vergangenen Jahres. Ein paar neue Ideen sind schon angenadelt und die ersten Socken und eine kleine Strick-Projekt-Tasche schon fertig. Dazu erzähle ich Euch aber noch etwas.

Ich hoffe, Ihr seid auch alle gut ins neue Jahr gekommen und hattet einen entspannten Start.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Freitagsfüller 455 – 21

1. Gestern Abend war ich so müde, dass ich schon gegen 21 Uhr ins Bett gegangen bin.
2. Ich habe unfassbar viele Idee und Pläne für dieses Jahr, mal schauen, was ich davon  umsetzen kann.
3. Das lustigste Buch, dass ich früher mal gelesen habe, ist von Henning Venske und heißt „Pupsi und der Tortenmord“. Das Lustige daran sind die Anspielungen auf ganz viele Kinderbücher und Kinderbuchserien, die ich als Kind gelesen habe: Heidi, Der Trotzkopf, Die unendliche Geschichte, Momo, Hanni und Nanni und noch jede Menge mehr.
4. England, Irland, Schottland, Shetland, Norwegen, Dänemark – so viele Orte, an denen ich gern wäre , wo soll es denn jetzt hingehen?
5. Ich sage, „ich bin müde“, und er sagt „ich möchte das nicht alleine zu ende angucken, bleib doch noch ein bisschen“.
6. Heute früh ging meine Motivation lachend an mir vorbei und verabschiedete sich in eine Reise in die Karibik. Nun ist sie weg, und wir müssen es sie irgendwie finden.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Heraussuchen von Garnen für meinen geplanten Fair Isle Schal, morgen habe ich geplant, meinen Geburtstags-Gutschein beim Wolldealer einzulösen und die Farben für den bunten Schal zu ergänzen und Sonntag möchte ich in erster Linie ausschlafen!
Den Freitagsfüller gibt es jede Woche bei Barbara. Obwohl ich dort leider nicht kommentieren kann, versuche ich,  möglichst regelmäßig dabei zu sein.

Willkommen 2018

Seid Ihr gut angekommen im neuen Jahr? Hier war es ruhig, wie immer. Ich mag keine großen lauten Feiern mit zwanghafter Fröhlichkeit und bin eher Morgenmensch als Nachteule – was das lange Aufbleiben schwierig macht. Nun ja, es ist geschafft. Allerdings kam mir vor, dass dieses Mal viel mehr in die Luft geschossen  und geknallt wurde als in den Vorjahren. Vielleicht waren noch mehr Menschen mit mir froh, dass dieses blöde Jahr nun endlich vorbei war.

Für 2018 habe ich mir einiges vorgenommen. So viel, dass ich schon weiß, dass ich nicht alles schaffen kann. Aber das ist egal, so habe ich wenigstens eine kleine Auswahl und kann mir aussuchen, was ich machen möchte. Es gibt keinen Grund, mich unter Druck zu setzen. Und zeitliche Reserven sind nur begrenzt vorhanden.

2017 habe ich 30 Bücher gelesen. Gelesen meint: Ich habe sie zu Ende gelesen. Bestimmt 10 Bücher habe ich nach mehr oder weniger Seiten zur Seite gelegt und nicht weiter gelesen. Die habe ich auch nicht mitgezählt. Ich habe keine Ahnung, ob ich mehr oder weniger als in den Vorjahren gelesen habe, weil ich es bislang noch nicht notiert habe. Aber mir gefällt diese Übersicht so gut, dass ich es in diesem Jahr fortführen werde. Und hoffentlich ähnlich viele Bücher lesen kann.

2017 habe ich auch viel gehandarbeitet. Das lag ja nahe, weil ich mich das halbe Jahr, dass ich nicht arbeiten durfte, irgendwie beschäftigen musste. Leider fehlt mir dazu die Dokumentation, das werde ich in diesem Jahr auf jeden Fall anders machen.
2018 möchte ich mich gerne intensiv mit Fair-Isle-Stricken beschäftigen. Dazu kam mir der Vorschlag einer Freundin, zusammen einen Fair-Isle-Schal zu stricken und das gemeinsam mit noch zwei weiteren Mitstrickerinnen zu dokumentieren, sehr recht. Für das Garn habe ich mich schon entschieden, aber ich muss wohl erst noch einen Geburtstags-Gutschein für weitere Farben einlösen. Bis dahin werde ich noch meine eigenen Notizen zu diesem Thema zusammenstellen und vervollständigen. Fair Isle sollte ja schon 2017 mein Thema sein und ich habe damals schon Vorarbeit geleistet.

Zusätzlich würde ich gerne eine Temperaturendecke stricken oder häkeln. Aber da bin ich mir unsicher, welches Garn ich verwenden möchte. Vorrangig würde ich gerne meinen Stash verkleinern, aber ich weiß nicht, ob ich da etwas passendes in einer großen Farbauswahl finde. Und bevor ich jetzt irgendwo einen Großeinkauf mache, stelle ich das eher zurück. Oder es ergibt sich noch etwas, dann kann ich es ja später nacharbeiten, die täglichen Wetterdaten notiere ich mir ohnehin in meinem Bullet-Journal.

Natürlich wird auch noch das eine oder andere auf mich zukommen, von dem ich jetzt noch nichts weiß. Ich habe eine Buch-Idee im Kopf, aber mir ist noch nicht ganz klar, ob ich das alles schaffen kann. Fünf Projekte für das Buch sind schon fertig, für zwei, drei weitere habe ich das Material griffbereit liegen. Ich denke noch daran rum und bin mir unschlüssig. Wie so oft in den vergangenen Jahren, wenn es um Buchideen ging.
Ich möchte vor allem aus dem Stash stricken und häkeln, auch wenn ich mir Wollkäufe nicht verkneifen möchte. Vermutlich 2019 werden sich hier Dinge leider ändern (und das nicht zum Guten, fürchte ich) und wahrscheinlich wird es dann finanziell anders aussehen. Da wäre ich gerne gerüstet.
Außerdem möchte ich nach schon vorhandenen Anleitungen stricken. Vor ein paar Tagen habe ich auf der Suche nach einem bestimmten Cowl mal durch meine Favoriten und Anleitungen bei Ravelry geklickt und war doch einigermaßen überrascht, wie viele tolle Anleitungen da völlig vergessen schlummern. Da muss sich was dran ändern, es wird Zeit, sie aus der Versenkung zu holen.
Und vermutlich wird es mehr kleine Projekte geben, Handstulpen, Cowls, Socken. Ich habe so unendlich viele Tücher gestrickt und möchte einfach mal etwas anderes machen.

Auch Sticken möchte ich gerne mehr. Dazu habe ich zwei angefangene und ein neues Projekt bereit liegen. Ja, es ist schon ziemlich voll in meiner Handarbeitsecke *seufz*

Und dann wären da noch  zwei ganz andere Projekte, die mich umtreiben: ein Art-Book und eine Roombox, also ein Künstlerbuch mit gehandarbeiteten Seiten und ein Raum eines Puppenhauses. Das Grundgerüst für die Roombox steht schon bereit. Aber weil es da um Dinge geht, von denen ich wenig bis gar keine Ahnung habe, Holzbearbeitung z.B., muss ich da auch erst mal sehen, ob ich das  hinkriege und wo ich im Zweifelsfall Unterstützung bekomme.

Zu guter Letzt starte ich dann auch im Februar/März noch eine Fortbildung zu einem Thema, von dem ich schon seit Kindesbeinen träume. Da muss sich in dieser Zeit zeigen, ob ich das Zeug dazu habe oder doch über ein mieses Niveau nicht hinauskomme. Da bin ich sehr gespannt.

Ihr merkt, mein 2018 wird sehr spannend. Ich mache jetzt erst mal unfassbar viele Pläne, umwerfen kann ich immer noch alles, wenn mir das Leben – so wie in 2017, als ich auch hochfliegende Pläne hatte, die dann zusammen mit mir Mitte Februar die Treppe runtergefallen sind und leider liegen blieben – nicht wieder dazwischen funkt. Auf der anderen Seite brauche ich aber auch genau diese Pläne und Ablenkungen, um nicht an den Anforderungen des Lebens zu verzweifeln. Von daher: alles ist gut.