Montagsfrage 6 / 2018: Leidenschaft für mehr?

Montagsfrage: Habt ihr Angewohnheiten oder Vorlieben, die evtl. mit eurer Leidenschaft für Bücher zusammenhängen? Zum Beispiel Papeterie, Lesetagebücher führen, Schreiben etc.?

Bücher habe ich schon als Kind geliebt, den Geruch von neuen Büchern, das Rascheln des Papiers, Buchstaben in (manchmal) unterschiedlichen Farben, Formen, Größen, Illustrationen. Und Geschichten geschrieben habe ich auch als Kind schon gerne. Folgerichtig wurde ich Buchhändlerin, dann Buchhandelsfachwirtin, dann Mitarbeiterin in einem der großen Schulbuch-Verlage, dann freie Mitarbeiterin bei einer großen Tageszeitung, dann Mitarbeiterin in einem großen Bibliothekssystem (damit verdiene ich auch immer noch mein Geld) und schließlich selber Autorin (erstmal noch für Sachbücher). In ein paar Tage starte ich mit einer Ausbildung zum kreativen Schreiben, um festzustellen, ob mein schriftstellerisches Talent nur für Kurzgeschichten reicht oder ob ich es auch schaffe, einen ganzen Roman zu schreiben.
Natürlich liebe ich alles, was mit Papier zu tun hat. Und Stifte. Und ich schreibe seit mehr als zwei Jahren ein Bullet Journal, in dem sich inzwischen auch ein Lesetagebuch befindet. Nebenher mache ich mir beim Lesen Notizen, falls ich mal ein Buch hier im Blog vorstellen möchte.
Ich habe viele Bücher in meinen Regalen und es werden immer mehr. Manche habe ich, weil sie mir gut gefallen, manche, weil sie mich gut unterhalten haben, manche, weil sie wunderschön sind, manche, weil ich sie ständig brauche, und manche, weil ich sie einfach besitzen wollte. Und manche Bücher habe ich auch verliehen (die meisten davon kommen irgendwie auch nie mehr zurück *seufz*).
Ich lebe nach dem Motto (frei nach Loriot): „Ein Leben ohne Bücher ist möglich. Aber sinnlos.“

4 Antworten auf „Montagsfrage 6 / 2018: Leidenschaft für mehr?“

    1. Vielen Dank. Ich bin sehr neugierig, was mich da erwartet und was am Ende dabei rauskommt. Und vielleicht gibt es irgendwann auch einen Roman von mir. Als Kind habe ich immer geträumt, dass ich einmal einen Zeitungsartikel schreiben möchte (davon habe ich einige hundert geschrieben), einen Zeitschriften-Artikel (der steht, wenn ich mich recht erinnere noch aus), ein Sachbuch (davon habe ich zwei alleine und drei weitere mit anderen Autoren geschrieben) und einen Roman. Schauen wir mal, was am Ende davon übrig bleibt.
      Schöne Grüße
      Kristin

  1. Huhu!

    Hui, du führst ja wirklich ein Leben, in dem Bücher eine enorm wichtige Rolle spielen! 😀 Was für eine Ausbildung zum kreativen Schreiben machst du denn?

    Wie schön, noch jemand, der Bullet Journals mag! Ich kombiniere das in meinem Traveler’s Notebook, da habe ich Hefte drin, in denen ich Bullet Journal mache, und Hefte mit Kalendarium.

    Meine Antwort zur heutigen Frage findest du bei Interesse HIER. 🙂

    LG,
    Mikka

    1. Hi Mikka,
      ja, Bücher spielen tatsächlich eine zentrale Rolle in meinem Leben. Und ich kann völlig darin versinken und alles um mich herum vergessen. Das ist auch gut so und ich brauche solche Zeiten auch immer wieder.
      Das Bullet Journal ist mir sehr wichtig geworden, zusätzlich habe ich noch ein Creative Journal, daran arbeite ich aber gerade noch.
      Ich mache jetzt zum Einstieg erst einmal bei einer VHS-Schreibwerkstatt mit und schaue mal, was mir das bringt. Dass ich ganz grundsätzlich schreiben kann, weiß ich nach den Rückmeldungen der Zeitung, für die ich früher mal geschrieben habe. Aber ob das auch für einen ganzen Roman reicht, da bin ich mir nicht sicher. Und einen Roman, der sich letztlich liest, wie ein in die Länge gezogener Schulaufsatz, braucht niemand, davon gibt es schon genügend. Es ist spannend, ich bin sehr neugierig, was mich da ab der nächsten Woche erwartet.
      Hab ein schönes Wochenende
      Kristin

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