Montagsfrage 7 / 2018: Romanzen


Montagsfrage: Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

So klassische Liebesgeschichten mag ich eigentlich gar nicht. Natürlich taucht das in fast allen Büchern auf, gehört ja auch dazu, aber explizit als Liebesroman definierte Bücher lese ich nicht. Und an meine Grenzen bei Liebesgeschichten komme ich definitiv bei:

  • Kitsch und völlig überzogener Sprache
  • unrealistischen Darstellungen bei der Entwicklung der Liebesgeschichte
  • zu vielen Klischees
  • und vermutlich gibt es noch viele andere Gründe, warum mir das nicht gefällt.

Was mich tatsächlich an der Flut der Liebesgeschichten absolut nervt, die zum Beispiel im Fahrwasser von „Shades of Grey“ plötzlich vom Himmel fielen, ist die Unfähigkeit mancher Autoren, sich etwas eigenes auszudenken. Die Geschichten ähneln sich so sehr, dass sie fast identisch scheinen. (Nein, ich habe nicht alle davon gelesen, aber manches aus beruflichen Gründen schon mal quer- oder angelesen und eigentlich änderten sich da nur die Namen.) Und sie tauchten so plötzlich und so zahlreich auf, dass ich schon manches Mal darüber nachgedacht habe, wie man so schnell eine solche Geschichte schreiben kann, ohne selber kreativ zu werden. Das ist aber eine Entwicklung, die sich in den vergangenen Jahren immer mehr abzeichnet. Wenn etwas erfolgreich ist, gibt es Nachahmer – und überwiegend schlechte. Leider.

 

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