Freitagsfüller #789

1. Wir stehen immer mitten im Trubel, manchmal gefällt mir das, manchmal nicht. Aber so ist halt das Leben und man kann sich das nicht immer aussuchen.

2. Wir haben im Moment zwei Enkelkinder und eins (oder zwei?), die Ende des Jahres erwartet werden und jedes Kind ist ganz einzigartig.

3. Wenn es ruhig ist, genieße ich das sehr, es kommt viel zu selten vor.

4. Bier schmeckt am besten mit Erdbeeren. Glaubt Ihr nicht? Dann trinkt mal Altbier mit eingemachten Erdbeeren. Das gab es in meiner Jugend in einer bestimmten Kneipe, und wir haben es alle geliebt.

5. Mein Herz ist immer übervoll, von all den Dingen, die hier so passieren.

6. Zur Zeit herrscht im Wohnzimmer ein ziemliches Durcheinander, weil ich angefangen habe, Schränke und Schubladen aufzuräumen. Aber das gibt sich bald wieder und ich werde mich mit der veränderten Ordnung dann sicher auch wohler fühlen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Rückkehr des Mannes, der vor ein paar Tagen verreist ist, morgen habe ich geplant, ein paar Dinge an der Nähmaschine zu erledigen und Sonntag möchte ich mit dem nächsten Schritt meines neuesten Projektes beginnen, worauf ich mich schon sehr freue!

Der Freitagsfüller wird seit sehr vielen Jahren von Barbara vom Blog Scrapimpulse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

100 Day Stitch Book – Seite 17

Ein bisschen Glitzer muss in so einem Buch schon sein und so tauchen erneut Pailletten auf. Ich hatte mal sehr viele Pailletten in sehr vielen Farben bestellt und merke jetzt, dass es gut ist, dass ich auf einen großen Fundus zurückgreifen kann.
Die Kreuze entstanden nach einer Idee vom Mann, der mit mir ein kleines Brainstorming beim Abendessen machte, als ich überlegte, wie die letzten Seiten gefüllt werden können. Danach hätte ich dann noch bestimmt 10 Seiten mehr füllen können. Aber das ist natürlich notiert und vielleicht habe ich dafür dann noch einmal Verwendung.

Freitagsfüller #786

1. Als wäre auf der Welt nicht schon alles schlimm genug, rückt nun auch Deutschland entschieden nach rechts. Es gruselt mich.

2. Es gibt viele Traditionen in der Familie. Eine davon ist, einmal im Jahr gemeinsam mit den Kindern, Schwiegerkindern und Enkelkindern zu verreisen. Wir lieben das alle sehr. Und der Enkelhund ist auch dabei.

3. Fast hätte ich beim Packen den Kartoffelstampfer vergessen. Glücklicherweise hat mich der Schwiegersohn heute früh noch erinnert. Beim letzten gemeinsamen Urlaub haben wir einen ganzen Tag damit verbracht, einen gescheiten Kartoffelstampfer zu besorgen, weil es im Ferienhaus keinen gab.

4. In diesem Monat war es einfach bislang zu kühl und zu nass, um Eis essen zu gehen. Dann verschieben wir das einfach noch eine Weile, denn: Vorfreude ist die schönste Freude.

5. Neben mir liegt eine neue Stickpackung, die ich von der Herzensfreundin geschenkt bekam, und die genau das richtige Motiv für den Urlaub hat: die Landkarte von Dänemark.

6. Gestern war während des aufwändigen Kuchens, den ich für meinen Bruder machen wollte, auf einmal der Mixer nicht (mehr) zu gebrauchen. Die Nachbarn waren nicht da, wo ich einen hätte leihen können, also bin ich einfach losgedüst und habe einen neuen gekauft. Einen Teil des Kuchens musste ich dann noch mal neu machen, aber der Aufwand hielt sich dann in Grenzen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen, wenn auch kurzen Abend, morgen habe ich geplant, sehr früh aufzustehen und mich schnell auf den Weg zu machen und Sonntag möchte ich gute dänische Meerluft schnuppern!

Der Freitagsfüller wird seit sehr vielen Jahren von Barbara vom Blog Scrapimpulse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

100 Day Stitch Book – Seite 16

So langsam werden es weniger Seiten, die noch bearbeitet werden müssen. Und es wird nun auch Zeit, die Cover-Seiten zu erstellen. Diese Seite hier wird die Rückseite meines Buches. Mit Jahreszahl versehen und mit einer Signatur, bei der zugegebenermaßen noch sehr viel Luft nach oben ist. Okay, für dieses Buch wird es so bleiben, danach sehen wir weiter. Es gibt schon eine viel bessere Idee und vielleicht lasse ich mir das auf kleine Signaturschilder drucken. Es muss ja nicht alles selbst gemacht sein.
Für diese Seite habe ich mich für klassisches EPP (English Paper Piecing) entschieden, bei dem die Hexagons über Papiervorlagen erstellt werden, die erst entfernt werden, wenn die kleinen Teile zusammen genäht sind. Für mich funktioniert das super, ich habe ja schon mehrfach Kleinigkeiten in dieser Technik gemacht. Über größere und völlig andere Projekte denke ich noch nach, könnte mir aber vorstellen, dass da noch was kommt.

100 Day Stitch Book – Seite 15

Zur Zeit krame ich hier immer wieder in meinem Kreativ-Zimmer rum und fand dabei auch die Schablonen für die Yo-yo-Blüten wieder. Aus diesen Blüten hatte ich vor langer Zeit mal eine Girlande gemacht, nachdem ich die Schablonen geschenkt bekommen hatte. Auf dieser Seite fanden sie nun noch einmal Verwendung. Das geht mit den Schablonen wirklich fix, auch wenn sich die Blüten auch ohne Schablone problemlos anfertigen lassen. 3 große Yo-yo-Blüten und 2 kleine aus zwei verschiedenen Stoffen, 6 große grüne Perlen, eine ganze Menge kleiner, matter Rocaille-Perlen in weiß und ein bisschen grüner Sticktwist. Das war eine Seite, die wirklich schnell fertig war und viel Spaß gemacht hat.

Es wäre aber besser gewesen, wenn ich die Blüten vor dem Aufnähen der Perlen und auf der Seite noch mal richtig gebügelt hätte. So sind sie doch ziemlich voluminös.

Montagsstarter 23 – 24

 So langsam reicht es mal mit dem vielen Wasser. Aber ich befürchte, das sind Dinge, an die wir uns gewöhnen müssen. Erschreckend fand ich aber, wie lange das Wasser hier in Norddeutschland gebraucht hat, um zu versickern. Eine vielbefahrene Bahnstrecke wurde vergangenes Jahr Weihnachten für den Verkehr gesperrt, weil sie überschwemmt war, aufgehoben wurde die Sperrung erst wieder im März.

❷ Ich warte auf eine Menge Dinge, aber irgendwie geht es nur langsam voran.

❸ Frühstück und Strickzeug ist die beste Art, in den neuen Tag zu starten.

❹ Das TV-Programm interessiert mich schon seit längerer Zeit nicht mehr. Hauptsächlich wird hier im Haus gestreamt, für meine Lebensstil und meine Interessen ist das einfach der viel bessere Weg.

❺ Ich habe viele Ideen und hoffe, ich kann noch ganz viele davon umsetzen. Manches habe ich aber tatsächlich auch schon abgehakt, das waren dann die Sachen, die schön, aber nicht so wichtig für mich waren.

❻ Den Dingen auf den Grund zu gehen, ist schon seit Kindertagen eine Eigenschaft von mir. Und dabei bin ich nicht neugierig, sondern eher bestrebt, über den Tellerrand zu schauen und Gesamtzusammenhänge zu verstehen.

 Ich habe diese Woche viel zu erledigen und freue mich besonders auf den Besuch bei der ehemaligen Kollegin. Da habe ich dann auch gleich die Gelegenheit, in der nahen Großstadt mal einige Besorgungen zu machen.

Der Montagsstarter ist eine Linkaktion von Antetanni, die sie schon seit vielen, vielen Jahren anbietet. Vielen Dank für diese tolle Idee.
(Kommentieren kann ich zur Zeit leider bei Anita nicht, keine Ahnung, was mir WordPress da für einen Streich spielt. Schade.)

100 Day Stitch Book – Seite 14

Immer wieder hatte ich zwischendrin die Angst, dass mir die Ideen ausgehen. 20 Seiten sind eben doch eine Hausnummer. Irgendwann machte ich dann mal ein Brainstorming mit dem Angetrauten und hatten auf einmal mehr Ideen als noch Seiten übrig. Was lernen wir daraus: miteinander reden hilft. Auch bei solchen Dingen.
Auf dieser Seite habe ich wieder ein neues Feature getestet, das nur so semigut funktioniert hat. Um die Halbkreise am Verrutschen zu hindern, habe ich sie mit Textilkleber festgeklebt. So ein Kleber, der eigentlich für EPP (English Paper Piecing) in der Patchwork-Szene verwendet wird. Dafür ist er mit Sicherheit auch gut geeignet, hier hat es weniger geholfen. Letztlich wurde die Seite aber trotzdem fertig.

Wie bei fast allen Seiten gefielen mir die Zwischen-Ergebnisse nicht so besonders, die fertige Seite findet aber trotzdem meine Zustimmung.

Freitagsfüller #784

1. Die Probleme in unserem Land und in der Welt machen fassungslos. Und vor allem und in erster Linie hilflos.

2.  Erdbeeren sind für mich am Anfang des Sommers einfach nicht wegzudenken, und am liebsten esse ich sie entweder einfach so oder mit Sahne.

3. Gestern Abend habe ich gemerkt, dass ich am aktuellen Strickstück einen Fehler gemacht habe, den ich auch nicht wegmogeln konnte. Also habe ich das zur Hälfte fertige Strickstück fast vollständig wieder aufgezogen. Nicht meine Lieblingsarbeit, aber manchmal muss das halt sein, ich hätte einfach vorher besser genauer nachzählen sollen.

4. Nach langen, dunklen, grauen Wintermonaten habe ich immer ganz viel Sehnsucht nach der Farbe Gelb. Ich habe tatsächlich ein Stickzeug zu Hause, dass ich nur am Jahresanfang in die Hand nehme, wenn die Sehnsucht nach Frühling täglich größer wird. Tatsächlich liebe ich aber am Frühjahr am meisten dieses ganz spezielle frische, helle Grün.

5. Die Bikinifigur ist eine Erfindung der Mode-Industrie und eine völlig unsinnige, frauenfeindliche Body-Shaming-Maßnahme. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie furchtbar ich es finde, wenn schon kleine Kinder als zu dick abgestempelt werden und schon im Kindergartenalter mit Diäten malträtiert werden. Leute, werdet doch endlich mal vernünftig. Aussehen ist nicht alles, Intelligenz ist nebenbei auch noch recht hilfreich.

6. Am liebsten mag ich Sommerblumen in der freien Natur, aber manchmal hole ich mir den Sommer auch einfach ins Haus. Vor allem, wenn es überwiegend grau und nass ist, so wie im Moment, ist das prima, um ein bisschen Farbe und Duft ins Haus zu bringen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Strickabend, ich muss dringend an dem kleinen Babyjäckchen weiterstricken, morgen habe ich geplant, den Tag mit der Tochter und unserem kleinen Enkelschätzchen zu verbringen, während der Kindsvater an einem 50km-Mega-Marsch teilnimmt und Sonntag möchte ich ans Ende von Deutschland fahren und die Familie des Sohnes in Ostfriesland besuchen!

Der Freitagsfüller wird seit sehr vielen Jahren von Barbara vom Blog Scrapimpulse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

100 Day Stitch Book – Seite 13

Diese Seite entstand aus dem schon lange gehegten Wunsch, mal wieder etwas mit einer alten Sticktechnik zu machen: Richelieu. Damit habe ich mich Anfang der Neunziger Jahre schon einmal beschäftigt, als ich kurz nach der Geburt unserer Tochter anfing, Stickerei-Kurse zu belegen. Ausgeschrieben war der erste Kurs damals mit Hardanger-Stickerei, die ich unbedingt erlernen wollte. Die Kursleiterin stand allerdings nicht so dahinter, sondern hatte eine große Liebe zur Schwälmer Stickerei. Und es dauerte nicht lange, bis ich auch damit anfing. Nebenher machten wir „Ausflüge“ zur Ajour-Stickerei und eben zur Richelieu-Stickerei. Ich habe diese Kurse geliebt.
Zu dem verwendeten Stoff hatte ich schon kurz etwas in meinem Krepppapier-Färbeversuch geschrieben. In meinem Stoffvorrat befindet sich eine Menge altes Baumwoll-Leinen, dass ich nach dem Tod meiner Großmutter im Jahre 1988 aus ihrer Haushalts-Auflösung mitnahm. Das sind überwiegend oft benutzte Kopfkissenbezüge. Für die Färbeaktion, die erst nach der Stickerei stattfand, waren die Stoffreste super, für die Stickerei eher ungeeignet. Ich habe das Material trotzdem bestickt, würde das aber nicht wiederholen. Nach sehr viele Wäschen und langen Jahren im Schrank, war der Stoff dünn und porös. Ein festerer Stoff hätte der Stickerei gut getan.

Die Vorlage für die gestickte Schnecke stammt aus einem alten Burda-Richelieu-Sonderheft, gut gehütet in meinem Zeitschriftensammler und auch schon rund 30 Jahre alt. Verwendet habe ich Perlgarn 8 und 25-er Vierfachgarn. Auch das war nicht unbedingt die beste Wahl, etwas stärkeres Garn wäre besser gewesen. Ihr merkt, ich habe viel gelernt. Trotzdem gefällt mir die Seite gut und der Ausflug in eine alte Sticktechnik hat mir wirklich Spaß gemacht. Das werde ich bestimmt irgendwann noch einmal wiederholen.

100 Day Stitch Book – Seite 12

An dieser Seite musste ich eine Weile länger herumbasteln, der Anfang war tatsächlich meilenweit von meiner Vorstellung entfernt. Also habe ich noch mal nach Bändern gesucht, erfolgreich und so nach und nach entstand dann tatsächlich eine schöne Seite. Ich mag sie sehr.
Festgenäht sind hier lediglich der Anfang und das Ende der Bänder. Der Rest hält durch die Verwebung und ich hoffe, das bleibt auch so.