Experimentelles Stricken: Entrelac

Vor zwei Wochen hatte ich Euch ja noch versprochen, etwas über mein inzwischen fertiges, experimentelles Stricken zu erzählen.
Entrelac gehört zu den Stricktechniken, die mich sehr faszinieren. Wenn man es einmal begriffen hat, ist es eigentlich ganz einfach und es funktioniert in Reihen genauso gut wie in Runden. Ich habe das hier und hier schon einmal ausprobiert. Davor und dazwischen gab es auch Projekte, die (noch) nicht bei Ravelry eingestellt sind.
Das Besondere an Entrelac ist aber, dass es auch in der 3-Dimensionalen Variante funktioniert. Mein erster Versuch ist bei Ravelry hier dokumentiert. Da musste ich zu Anfang ganz schön um die Ecke denken. Ich bin ja der festen Überzeugung, dass mir so ein Abstraktions-Gen fehlt – und das behindert mich in solchen Fällen gelegentlich. Aber inzwischen habe ich gelernt, damit zu leben und was ich nicht logisch nachvollziehen kann, muss ich halt manchmal experimentell nachvollziehen. Aber das nur am Rande.
Auf der Suche nach Entrelac-Projekten fand ich bei Ravelry irgendwann die Projekte von Jay Peterson, der als Yarnover bei Ravelry zu finden ist. Ganz begeistert bin ich von seinen 3-D-Strickereien, von denen er eine ganze Reihe Fotos in seinem Flickr-Account hochgeladen hat. Es lohnt sich tatsächlich sehr, wenn  man sich für diese Stricktechnik interessiert, dort mal in den Knitting-Alben zu stöbern. Abgesehen davon ist Jay als Typ auch schon eine irre Erscheinung.




Das 3-D-Herz von Jay hatte es mir besonders angetan und ich habe mir schon vor vielen Jahren vorgenommen, dass mal zu stricken. Eine Anleitung dazu gibt es nicht, nur die „technische“ Zeichnung, die auf dem einen Projekt-Foto von Jay zu sehen ist. Darauf ist nicht alles Wesentliche zu erkennen und ich musste doch noch ein wenig tüfteln und mir ein Papiermodell basteln, um das Herz wirklich mit einem einzigen Faden und ohne irgendwo Nähen zu müssen, nachzustricken. Ich bin davon sehr begeistert und ein kleines bißchen stolz, dass ich es geschafft habe. Es wird nicht das einzige Herz dieser Art bleiben, denke ich.
Und wenn ich ganz viel Zeit habe, möchte ich auch gerne noch mehr von Jays 3-D-Projekten ausprobieren, vor allem seinen Menger-Schwamm. Da bin ich mir aber wirklich unsicher, ob ich das hinkriege und mit dem Papiermodell wird es da auch eher schwierig.

Mögt Ihr Entrelac und habt Ihr da schon was ausprobiert?

Meine Weihnachts-Ringel-Socken

Ringelsocken finde ich immer besonders hübsch, leider stricke ich sie viel zu selten. Im vergangenen Herbst aber bot Stricki-Stracki ein Ringellllabo an und ich konnte nicht widerstehen. Kurz vor Weihnachten kam das erste Knäuel bei mir an: weiß, weihnachtsrot, weihnachtsgrün, weihnachtsblau und mit Glitzer. Sooo schön. Da habe ich nicht lange gezögert, die Socken sofort angeschlagen und über die Weihnachtstage gestrickt.

Bei bestimmten Sorten von Ringelsocken mag ich es nicht, wenn die Ferse die Abfolge der Farben unterbricht oder verändert.  So werden die Ringel ja auch schmaler, wenn man den Zwickel, wie z.B. bei der Herzchenferse, strickt. Dann überlege ich mir, eine nachträglich eingestrickte Ferse zu machen. So war das auch bei diesen Socken.

Bei der nachträglich eingestrickten Ferse wird über die Maschen, über die man sonst die Fersen strickt, ein Kontrastfaden eingestrickt. Das sollte möglichst ein glatter Faden sein – Baumwolle funktioniert immer gut. Bei mir war der Kontrast nicht so riesig, aber es hat trotzdem geklappt. Dafür lasst Ihr den Kontrastfaden außen an den Socken hängen und strickt über die Maschen für die Ferse. Den Faden abschneiden und auch dieses Ende einfach hängen lassen. Über die gerade gestrickten Maschen wird nun mit dem eigentlichen Arbeitsfaden noch einmal gestrickt. Der Kontrastfaden lässt sich entfernen und die Maschen können wieder für die Ferse aufgenommen werden.

Wenn der Socken dann insgesamt fertig ist, nehme ich die Maschen für die Ferse wieder auf. Dafür nehme ich mir zwei dünne Rundstricknadeln und nehme unter dem Kontrastfaden die Maschen wieder auf die Nadel. Die rechte Masche ist ja V-förmig und ich nehme das rechte Füßchen jeder Masche auf die Rundstricknadel. Wenn ich alle Maschen aufgenommen habe (unbedingt mitzählen), ziehe ich die Rundnadel durch, bis die Maschen auf dem Seil liegen.

Danach mache ich das gleiche mit den oberen Maschen. Wenn ich auch hier alle Maschen aufgenommen habe, ziehe ich auch wieder an der Nadel. Danach löse ich den Hilfsfaden vorsichtig aus dem Gestrick und habe dann alle Maschen für die Ferse auf den beiden Rundstricknadeln.

Die Ferse selber stricke ich dann wahlweise mit Rundnadeln oder einem Nadelspiel und zwar so wie die Bändchen-Spitze. Allerdings ziehe ich bei der nachträglich eingestrickten Ferse nicht die letzten 8 Maschen zusammen. Ich behalte insgesamt 12 oder 16 Maschen auf den Nadeln (jeweils 6 oder 8 auf jeder Seite). Diese Maschen werden am besten im Maschenstich zusammen genäht. Der Maschenstich widersetzt sich  mir leider hartnäckig und weil ich nicht so empfindlich bin, drehe ich den Socken auf links und stricke die Maschen mit dem 3-Needle-Bind-off zusammen. Das wird allerdings ein wenig dicker und ist für Menschen mit empfindlichen Füßen nicht zu empfehlen.

Mich stört in diesem Fall nicht, dass die Ferse aus einfachem, weißen Sockengarn gestrickt ist und nicht glitzert. Dafür läuft das schöne Ringelmuster genau gleich über den ganzen Socken.

Spinntreffen-Nachlese

Am vorletzten Wochenende nahm mich eine Freundin mit zu unserem jährlichen Strick- und Spinntreffen. In diesem Jahr trafen wir uns in der Jugendherberge Solingen-Burg, wo wir vor einigen Jahren schon einmal waren und uns sehr wohlgefühlt haben. Leider ist die Zeit an der Herberge nicht spurlos vorüber gegangen, aber weil sie ohnehin im Sommer nächsten Jahres endgültig geschlossen wird, lohnt es sich auch nicht mehr, darüber noch ein Wort zu verlieren. Ein „es war noch sehr viel Luft nach oben“ muss da eben reichen.

Die Jugendherberge ist in einem wunderbaren, schönen alten Gebäude untergebracht, das abzureißen echt eine Sünde wäre.

Insgesamt waren wir rund 25 TeilnehmerInnen, überwiegend aus Deutschland, aber auch mit einer schweizerischen Teilnehmerin. Wir haben gemeinsam gestrickt und gesponnen, erzählt, gelacht und Pläne gemacht. Viele von uns kennen sich schon seit vielen Jahren, sehen sich aber nur dieses eine Mal im Jahr. Trotzdem ist es so, dass man anfängt zu erzählen, wo man im Vorjahr aufgehört hat. Ist eben alles recht familiär. Aber auch Teilnehmer, die neu dazu kommen, fühlen sich in der Regel sofort gut aufgenommen.

Am Samstag fragte mich eine Strickfreundin, ob ich sie in die Bandweberei Kafka begleiten würde. Die ist in Wuppertal und nur ein paar Kilometer entfernt von der Jugendherberge. Wir waren dort im Shop und hatten dann noch die Gelegenheit, uns die Webstühle genauer anzusehen. Gegründet wurde die Weberei, die noch 25 alte Jacquard-Webstühle in Betrieb hat, vor fast 120 Jahren. Heute wird dort an jedem Werktag produziert, hauptsächlich für Trachtenmode und Deko-Objekte. Und es sind wunderschöne Bänder, die dort überwiegend aus reiner Baumwolle hergestellt werden.

Auf der Rückfahrt sind wir über Landstraßen zurück nach Solingen gefahren, durch eine wunderschöne Landschaft und entlang der Wupper. Beeindruckend, wie viele landschaftlich beeindruckende Gegenden wir in unserem Land haben.

Gesponnen habe ich auf dem Treffen im Gegensatz zu den vergangenen Jahren dieses Mal überhaupt nicht. Dafür ein wenig gestrickt.

Beute musste natürlich auch mit, den supertollen Ringelgarnen von Steffi konnte ich nicht widerstehen.

2018 findet das nächste Spinntreffen in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge statt. Darauf freue ich mich schon sehr, weil ich die Gegend dort sehr schön finde und die Stadt sehr mag.
Bis dahin sollten dann auch die neuen Spinntreffen-Socken fertig werden. In diesem Jahr haben wir 5 mal ein 20g-Knäuel gewickelt, diese in Zeitungspapier verpackt und jeder Teilnehmer durfte sich dann fünf Knäuelchen aussuchen. Daraus soll nun ein Paar Socken werden. Ich finde meine Mischung interessant, aber auch recht schwierig zu  kombinieren.

Das Leben geht weiter, auch wenn’s humpelt

Unter diesem Motto habe ich mit der Herzensfreundin, die zu der Zeit auch gerade an Krücken ging, einen kleinen Mini-Knitalong gestartet. Ich habe dabei im Krankenhaus gestrickt, sie zeitgleich zu Hause oder wenn sie mich in der Klinik besucht hat. Und so sah das humpelnde Leben dann aus:

Das ist ein wunderbares Muster, nach dem ich mit Sicherheit noch weitere Schals stricken werde. Es ist einfach, aber nicht langweilig und man kann sich unendlich viele Mustervariationen dabei vorstellen.

Strick-Story
Muster: Zee-Wrap
Quelle: http://www.ravelry.com/patterns/library/zee-wrap
Material: 200 g Schoppel Jeans Ball, Müllers Esel, 100 g Schoppel Zauberball Crazy, Indisch Rosa
Nadeln: 3,5mm
Fertige Größe: 40x200cm

 

Tue Gutes und rede darüber

Meine Freundin Hella unterstützt seit vielen Jahren den Weihnachtspäckchen-Konvoi, ist auch schon mitgefahren und in der Ukraine oder in anderen Ländern unterwegs gewesen, wenn die Päckchen verteilt wurden. Sie hat sich ein ganzes Netzwerk aufgebaut und verteilt Wollspenden an eifrige Strickerinnen, die Pullover, Pullunder, Ponchos, Puppenkleidchen, Schals und viele andere Dinge stricken.
In diesem Jahr organisiere ich das jährliche Spinntreffen und habe die TeilnehmerInnen gebeten, einen „Schal für Hella“ zu stricken und im Oktober mitzubringen. Meiner ist in dieser Woche fertig geworden und ich hatte letztlich dann so viel Spaß dabei, dass ich gleich den nächsten Schal angeschlagen habe. Das Spinntreffen ist erst im Oktober und einen oder zwei weitere Schals kriege ich bestimmt noch rechtzeitig fertig.

Die Farben des rundgestrickten Schals stimmen nicht, das Licht war beim Foto schon zu schlecht. Das Rot ist eher pink und leuchtet fast neonfarben.

Schuhkartons für diese Aktion haben vor Jahren meine Kinder schon mitgefüllt. Es ist aber noch einmal eine völlig andere Sache, wenn man jemanden kennt, der bei diesen Fahrten dabei ist und uns über Whatsapp mit Fotos und Videos und sehr persönlichen Eindrücken auf dem Laufenden hält.  Uns geht es hier in Deutschland so gut und es ist nur richtig, wenn wir von unserem Überfluss ein wenig an Kinder abgeben, die zum Teil noch nie in ihrem Leben ein Geschenk bekommen haben, die kein eigenes Spielzeug besitzen und sich auch über Duschgel und Zahnbürsten freuen können.
Die Schals sind nicht mal so eben gestrickt, es dauert schon eine Weile. Aber man kann viele gute Gedanken einstricken und das glatt rechts Gestricksel in der Runde geht auch noch gut, wenn man müde ist.

Beutezug

Dass ich am vergangenen Wochenende mit einer lieben Strickfreundin Wolle shoppen war, hatte ich  Euch ja schon erzählt. Ich bin echt heilfroh, dass meine „unkreative“ Phase nun wieder vorbei ist – ich bin aber trotzdem ohne jede Idee zum Wollgeschäft gefahren. Normalerweise springt mich in solchen Geschäften irgendetwas an und klammert sich an mir fest. Meist habe ich dazu dann entweder schon eine Idee im Kopf oder mir fällt spontan ein, welches Muster ich schon längst mal stricken wollte. Natürlich war das auch dieses Mal so und ein kleiner Zauberball mit dem bezeichnenden Namen „Red to go“ von Schoppel musste unbedingt mit. Sockenwolle geht irgendwie immer. Bei Euch auch?

Ivona, die strickbegeisterte Ladeninhaberin von der Woolbar, strickte gerade auch an einem Paar Socken aus Schoppelgarn, das mir sehr gut gefiel. Leider hatte sie es nicht mehr im Laden, doch mir fiel wieder ein, dass ich vor längerer Zeit im Schoppel-Werksverkauf mal ein ähnliches Knäuel gekauft hatte. Und das habe ich dann zu Hause sofort aus der Kiste befreit und es liegt seitdem an meinem Strickplatz und wartet auf die Nadeln. Die „Verkleckste Kräuterhexe“ ist eine schiefgelaufene Färbung, die es nur eine kurze Zeit nur im Werksverkauf gab und ich bin froh, ein Knäuel davon ergattert zu haben.

Aber zurück zu meinem Shopping-Ausflug. Ein Tuch im Fenster der Woolbar war mir schon bei der Ankunft aufgefallen, ein warmes, großes Tuch mit einer ungewöhnlichen Kante. Das Originalgarn von Rowan war so überhaupt nicht meins, auch wenn es einen tollen Glanz hat und so begann ich eine Suche nach einem Ersatzgarn. Nach einigem Überlegen entschied ich mich dann für ein Wollgarn von Rowan in wollweiß. Ich denke, dass wird ein edles Tuch und mein Gestrick für die Tage im Krankenhaus. Starten werde ich das bereits zu Hause, damit die Nadelstärke schon ausgesucht und festgelegt ist und ich nicht auch noch so viel Strickzubehör mitnehmen muss. Und damit ich weiß, wie das Muster funktioniert und groß darüber nachdenken zu müssen, einfach weiterstricken kann. Nach meiner letzten OP war ich ziemlich fertig und hatte das Gefühl, dass viele Gehirnzellen einfach weiter geschlafen haben – einige sind offensichtlich bis heute nicht wieder aufgewacht.

Zusätzlich dazu fand ich noch ein Set mit Wollgarn in aufeinander abgestimmten Farbtönen. Passend dazu nahm ich eine Kontrastfarbe mit. Das Tuch, dass ich damit stricken möchte, sehe ich im Kopf schon vor mir und freue mich wie verrückt auf das Stricken. Ich glaube, das wird sehr schön. Damit werde ich aber erst anfangen, wenn ich wieder zu Hause bin, kurz bevor ich in die Reha fahre. Damit ich nicht vergesse, was ich dazu im Kopf habe, habe ich mir eine kleine Zeichnung gemacht. Sicher ist sicher. Mehr wird dazu aber noch nicht verraten.

Das dänische Tuch

Im vergangenen Oktober waren ein paar Strickfreunde und ich das zweite Mal gemeinsam auf einer Strickreise in Dänemark. Wir mieten dann ein Ferienhaus, dass groß genug für unsere Wünsche ist und verbringen eine Woche gemeinsam mit Kochen, Stricken, Spinnen, Spazieren gehen, Diskutieren. Vor allem mit viiiiiel Stricken. Natürlich gehören auch Shopping-Touren zu wolligen Ausflugszielen mit zu unserem Standardprogramm und unser aller Lieblingsladen ist in der Nähe von Ringköbing, das am oberen Ende vom gleichnamigen Fjord liegt. Bei der Planung hatten wir natürlich schon darauf geachtet, dass wir nicht all zu weit entfernt unser Haus mieten.

Bei diesem Besuch habe ich mir eine Strickpackung für ein gestreiftes Tuch mitgenommen, dass ich nun gestrickt habe. Und in Gedanken war ich dabei immer wieder in den Dünen, am Strand, am Meer, habe das Meeresrauschen gehört, den Wind und die Möwen. Sehr besinnlich und sehr erholsam.

Das Tuch ist ein langgezogenes Dreieck, bei dem an beiden Seiten in gleichmäßigen Abständen zugenommen wird. Die Materialpackung ist ziemlich knapp bemessen gewesen, ich bin mit dem Garn für die angegebene Streifenfolge nicht hingekommen, obwohl ich sogar mit der gleichen Nadelstärke gestrickt habe. Das war in diesem Fall aber egal, so habe ich  halt ein wenig improvisieren müssen und wer nicht weiß, wo ich etwas geändert habe, sieht das auch nicht. An den Ecken waren eigentlich Kreise angedacht, die habe ich  mir gespart und aus den wenigen kleinen Resten noch kleine Blümchen gehäkelt, die ich dann aufgenäht habe.
Ich bin hochzufrieden mit meinem neuen Schal-Tuch und ich denke, ich werde es oft tragen..

Spinntreffen Tuch

Im vergangenen Jahr war das jährliche Spinntreffen in Plön. Wir hatten eine wunderbare Zeit mit tollen  Menschen, die ich teilweise schon viele, viele Jahre kenne. Weil ich Lust auf ein neues Projekt hatte, habe ich dort ein Tuch angefangen. Aus Garnen, die dort zum Tausch oder Kauf angeboten wurden. Die Grundlage ist ein Muster von Drops, das ich allerdings abgewandelt habe. Meine Streifen sind deutlich breiter und auch die gekräuselten Abschnitte sind doppelt gestrickt, obwohl die Anleitung dort nur einen einfachen Faden vorsah. Weil wir im Anschluss an das Stricktreffen noch zu einem Strick-Urlaub nach Dänemark gefahren sind und ich dort mit der  Herzensfreundin gemeinsam ein anderes Tuch fertig stricken wollte, blieb dieses Tuch liegen. Inzwischen ist es fertig geworden. Zuerst war ich mir nicht schlüssig, ob es mir gefällt, aber je länger es auf Mrs. Beeton hängt, desto mehr mag ich es.

Verwendet habe ich für die glatten Streifen einen Faden von einem Zauberball 100 in der Farbe Rauchzeichen zusammen mit einem Faden Lang Yarns Alpaca. Das fasst sich zusammen wunderbar weich und kuschelig an. Die gekräuselten Zwischenstreifen habe ich aus einem doppelt genommenen Soft Lamb von Ruppert gestrickt. Das Garn fasst sich deutlich fester an und bildet so einen schönen Kontrast zu den weichen Streifen. Verbraucht habe ich zwei Knäuel von den Zauberbällen, vier 25g-Knäuel vom Alpaca-Garn und zwei 50g-Bobbel vom Ruppert-Garn.

In diesem Jahr ist das Spinntreffen im Oktober in Solingen. Wenn  jemand von Euch Interesse an der Teilnahme hat, könnt Ihr Informationen dazu bei mir anfordern.

Kommt gut in die neue Woche und lasst Euch nicht ärgern 🙂