Samstagsplausch 3 / 2018

Diese Woche flog wieder einfach nur so vorbei. Ich war wie schon in den letzten Wochen jeden Tag mit Therapien beschäftigt, so dass für andere Dinge wenig Zeit blieb. So langsam fängt es an, sich zu stauen und ich werde einige Zeit damit zubringen müssen, alles wieder auf Vordermann zu bringen. Aber das wird schon.

Der Sturm ist an uns vorüber gezogen und hat uns nicht erwischt. Nur die Zügen fielen aus oder fuhren deutlich langsamer und manchmal hat es mehr oder weniger heftige Schneeschauer gegeben, es war aber nicht windiger als es ohnehin schon  in den vergangenen Tagen gewesen ist. Wir haben Glück gehabt.

Am vergangenen Wochenende habe ich ein paar Maschenmarkierer gebastelt, ganz einfache, ganz schnelle, aber zur Zeit ist diese  Sorte mein absoluter Favorit, weil sie einfach überall universell einzusetzen sind und auch ganz leicht.

Und bei unserem Besuch beim Möbelschweden habe ich mir die Grundlagen für eine Lightbox mitgebracht, den Rest habe ich auf die Schnelle in unserem Bastelladen neben der Post besorgt. Ich freue mich schon auf das Gestalten und habe mir auch schon einen Spruch ausgesucht, der mit gut gefällt. Ich habe geplant, daran an diesem Wochenende noch anzufangen.

Ihr merkt, es gibt nicht viel zu erzählen über diese Woche, vielleicht wird die nächste ein wenig spannender.
Wie Eure Woche war, lese ich jetzt in Euren Berichten nach.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Samstagsplausch 2 / 2018

Mein Samstagsplausch ist mal wieder ein Sonntagsplausch, weil ich im Moment scheinbar nur aus Müdigkeit bestehe und mich zu ganz wenig aufraffen kann. Deswegen gibt es auch von dieser Woche nichts zu erzählen. Ich habe kaum gestrickt, nur ganz wenig gelesen, dafür bin ich schon früh ins Bett gegangen, um dann doch nicht zu schlafen. Da steckt gerade der Wurm drin.
Dementsprechend sah dann meine Planung für dieses Wochenende aus, wo ich alles nachholen wollte, was ich unter der Woche verpennt habe. Ganz blöde Idee, ehrlich. Natürlich hat das nicht geklappt. Aber wenn die Tage wieder länger und heller werden und mich die Arbeit nicht mehr so anstrengt, dann wird alles besser. Nun habe ich einfach fast alle Wochenend-Planungen beiseite geschoben und denke, es ist besser mich einfach nur auszuruhen, denn die nächste Woche wird wieder ähnlich anstrengend.
Um alle Versäumnisse auszugleichen, hat mich heute ein sehr heftiger Anfall von Starteritis gepackt. Ein sehr, sehr heftiger Anfall. Nun tummelt sich an meinem Strickplatz zu allen anderen angefangenen Projekten noch ein Geheim-Projekt, eine angestrickte Buchhülle nach der Anleitung von Martina Behm, ein weiteres Paar Socken und ein neues Tuch. Oh, oh, hoffentlich geht das gut, meist hemmen mich so viele angefangene Dinge eher, als dass sie mich beflügeln. Die nächste Woche wird es  zeigen, denke ich.

Kommt alle gut in die neue Woche und lasst Euch nicht ärgern. Allen Grippe- und sonstwie Kranken wünsche ich gute Besserung und uns allen ein paar helle Tage.

 

Samstagsplausch 1 / 2018

Das neue Jahr hat für uns ganz entspannt angefangen, ruhig und strickend oder lesend. Und teilweise mit Netflix-Serien. Ich fand, dass dieses Mal unglaublich viel geknallt worden ist, viel, viel mehr als ich von den vergangenen Jahren in Erinnerung hatte. Ging Euch das auch so?

Am Dienstag begann dann gleich wieder der Alltag und gestern war ich überrascht, wie schnell man sich wieder einfindet. Im Moment habe ich sehr viel zu tun, glücklicherweise lauter Dinge, die mir sehr viel Spaß machen, da vergeht die Zeit schnell. Am Mittwoch, als das Wetter hier sehr stürmische Kapriolen geschlagen hat, habe ich endlich längst überfällige Besorgungen gemacht und mich komplett nass regnen lassen. Aus Angst, dass bei dem Sturm wieder die Bahnverbindung ausfällt  und ich dann in Bremen festsitze, bin ich mit dem Auto in die Stadt gefahren. Da parke ich immer bei einem großen Einkaufszentrum am Stadtrand, und fahre von dort mit der Straßenbahn weiter. Es war schon blöd, so klatschnass im Wagen zu sitzen, aber es ging und eine heiße Dusche und warme Kuschelklamotten konnten das schnell wieder richten.

Dieses Wochenende möchte ich das Haus „entweihnachten“, der Baum nadelt schon, wenn man ihn nur mal scharf anschaut und es wird Zeit, dass der rauskommt.

Ich freue mich auf die Wochen, die jetzt kommen und die hoffentlich etwas ruhiger sind, als die letzten Wochen des vergangenen Jahres. Ein paar neue Ideen sind schon angenadelt und die ersten Socken und eine kleine Strick-Projekt-Tasche schon fertig. Dazu erzähle ich Euch aber noch etwas.

Ich hoffe, Ihr seid auch alle gut ins neue Jahr gekommen und hattet einen entspannten Start.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Samstagsplausch 51 / 2017

Diese Woche ist  einfach verflogen, vielleicht gerade weil sie so anstrengend für mich war. Das wieder-jeden-Tag-arbeiten kostet mich  mehr Kraft, als ich erwartet hatte – und ich bin jetzt, am Ende der Wiedereingliederung, nicht mehr so sicher, ob das wirklich so eine gute Idee war. Aber ich hatte es einfach satt, immer nur zu Hause zu sein, und ich werde mich schon irgendwie dadurch kämpfen. Zwischen den Feiertagen habe ich nun erst einmal Urlaub und ich freue mich darauf.
Wozu ich diese Woche mehr Zeit hatte, als in anderen Wochen, war es, über meine Pläne für das nächste Jahr nachzudenken. Immer wenn ich warten musste, beim Einkaufen an der Kasse, auf dem Bahnhof auf den verspäteten Zug, bei der Post und wo noch alles, habe ich die Zeit genutzt, mir zu überlegen, was ich im nächsten Jahr alles machen möchte. Und das ist viel. Durch so manches hat dann allerdings am  Dienstag der Orthopäde schon einen Strich gezogen, als er darauf bestand, dass ich auch weiterhin zwei Mal in der Woche zur Physiotherapie und mindestens ein Mal in der Woche zum Rehasport gehen soll. Und das noch wenigstens bis  zum Frühjahr, wenn es nach ihm ginge. Wenn ich dann noch an Arbeit, Garten, Haushalt und Küche denke, wird nicht mehr viel Zeit für die Dinge bleiben, an denen meinen Herz hängt. Daher werde ich mir wohl in den nächsten Tagen noch einmal gründlich überlegen müssen, wo ich meine Prioritäten für das nächste Jahr setzen möchte. Hätte ich jetzt nicht gebraucht, muss aber sein.

Die Weihnachtsvorbereitungen sind schon seit ein paar Tagen abgeschlossen, abgesehen mal von den Dingen, die ich für den Weihnachtsbrunch bei meinen Eltern am ersten Feiertag zaubern möchte. Hätte ich aber zu Hause gekocht, hätte ich ja auch in der Küche gestanden, von daher stört mich das nicht. Morgen werde ich die Kuchenschlacht vorbereiten, am ersten Feiertag vor dem Brunch dann noch die frischen Sachen. Da wird mir aber das Töchterlein helfen.

Ich hoffe, Ihr müsst auch nicht mehr so viel erledigen und könnte Euch schon ganz entspannt auf Weihnachten freuen. Genießt die Festtage, möglichst im Kreise Eurer Liebsten und habt eine wunderbare Zeit.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Samstagsplausch 50 / 2017

Nachdem das letzte Wochenende ja mit einem Paukenschlag endete, war diese Woche ziemlich hektisch und  unruhig. Am vergangenen Sonntag verunglückte die Freundin meines Sohnes auf dem Heimweg mit ihrem  Auto auf eisglatter Straße. Ihr Schutzengel hat ganze Arbeit geleistet und sie wurde glücklicherweise nur leicht verletzt aus ihrem zerstörten Auto geborgen. Aber einen Anruf zu bekommen, „es hat einen Unfall gegeben, ich bin  jetzt auf dem Weg in Krankenhaus zu meiner Freundin“, ohne zu wissen, was und wie viel passiert ist, ist schrecklich. Und zu wissen, dass der Sohn nun bei der gleichen miesen Witterung 200 km unterwegs ist, um zur Freundin zu fahren, ist auch etwas, das einen unruhig macht. Letztlich ist alles ziemlich glimpflich abgelaufen, doch der Schreck ist uns allen gehörig in die Glieder gefahren, und hat uns noch einmal deutlich gemacht, wie schnell so etwas gehen kann.

Diese Woche habe ich nun wieder jeden Tag gearbeitet und bis zu meiner vollen Arbeitszeit fehlen nur noch zwei Stunden mehr pro Tag. Das war doch sehr anstrengend, zumal auch noch Therapie- und Arzttermine anstanden, und nicht die Arbeitsstunden das Problem sind, sondern der lange Anfahrtsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln. So war ich meist den ganzen Tag unterwegs. Aber gut, es funktioniert, auch wenn es nicht so einfach ist und ich werde mich im Laufe der Zeit wieder daran gewöhnen. Wieder zu Hause ist abends nicht mehr viel möglich gewesen, das muss nun eine Weile eben mal so gehen. Immerhin ist die Weihnachtsplanung abgeschlossen, die Weihnachtspost auf dem Weg und alle Geschenke beisammen und schon verpackt. Nun freue ich mich auf die Tage zwischen den Feiertagen, an denen ich frei habe, und die ich in Ruhe und ohne Hektik genießen werde. Im Januar kann es dann mit Therapien und Terminen weitergehen und mit zwei sehr umfangreichen, arbeitsreichen Statistiken, die im Dienst auf mich warten. Aber das ist erst im nächsten Jahr und noch meilenweit weg.

Die letzte Vorweihnachtswoche kommt jetzt auf uns zu, haltet durch und lasst Euch nicht aus der Ruhe bringen.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

 

Samstagsplausch 49 / 2017

Diese Woche ist rasend schnell vergangen. Kein Wunder, ich arbeite ja jetzt auch wieder, da rennt die Zeit schneller, als wenn man nur zu Hause ist. Die Rückkehr zur Arbeit war wichtig und zu diesem Zeitpunkt auch ganz richtig. Aber es strengt mich doch sehr an und das Bein wehrt sich hauptsächlich nachts mit heftigen Schmerzen. Manchmal scheint es so, als würde der Körper in der Zeit zwischen 2 und 4 Uhr am Morgen einen Probelauf machen und testen, ob noch alles funktioniert. Zu dieser Zeit wache ich oft auf, weil mich die Schmerzen quälen. Inzwischen weiß ich aber, dass das tatsächlich nur eine Weile so ist und dann wieder mehr Ruhe einkehrt. Aber die Nächte sind dennoch etwas kurz.
Die wenigen Weihnachtsvorbereitungen, die es bei uns gibt, sind abgeschlossen. Sogar der Weihnachtsbaum steht schon bereit. Ich bin von dem ganzen Kommerz rund um die Festtage nicht sehr begeistert und die überfüllten Geschäfte und die hektischen, gestressten und pampigen Mitmenschen schrecken mich eher ab. Da freue ich mich sehr über unser minimalistisches Weihnachtsfest mit wenigen Geschenken, wenn es überhaupt welche gibt.

Heute werde ich den Tag noch damit zubringen, ein uraltes und großes Resteprojekt fertig zu stellen. Das wird in meinen Augen richtig toll und ich freue mich sehr, dass es nun fast fertig ist. Ich werde es Euch zeigen, wenn ich Bilder gemacht habe.

Startet gut in diesen vorletzte Adventswoche, versucht ruhig zu bleiben und Euch nicht stressen zu lassen. Eigentlich ist es Zeit für Besinnlichkeit.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Samstagsplausch 48 / 2017

Diese Woche war ich ganz schön viel unterwegs. Ein paar  Dinge wollte ich unbedingt noch erledigen, bevor ich ab nächster Woche wieder arbeite. Eigentlich Quatsch, ich arbeite ja während der Wiedereingliederung gar nicht so viele Stunden, aber irgendwie sitzt in meinem Kopf, dass ich alles fertig haben möchte. Nun gut, das meiste habe ich geschafft und für den Rest bis Weihnachten ist noch Zeit genug. Deutlich mehr Zeit als ich gedacht habe, kostet mich allerdings die Vorbereitung für den Restesocken-Adventskalender. Den anzubieten war ja ein eher spontaner Entschluss und nun muss ich noch die Vorbereitungen für die 24 Tage und Posts abschließen. Aber da die Fragen zu den jeweiligen Tagesfarben schon feststehen und ich ja durchaus auch vorgearbeitet hatte (nur eben nicht gestrickt), ist auch das zu schaffen. Blöde ist nur, dass ich gerade so viele Ideen habe und am liebsten alles gleichzeitig machen möchte. Und dafür reicht einfach die Zeit nicht. Nun wusele ich so vor mich hin, fange alles an, kriege nichts fertig und ärgere mich. So bin ich halt. Und dann liegen noch so viele tolle Bücher auf dem Stapel neben dem Bett und schauen mich vorwurfsvoll an. Ich mache dann das Licht aus, damit ich die Blicke nicht sehe und die halbe Nacht lese. Nach Weihnachten wird es ruhiger, hoffe ich und dann ist auch Zeit zum Lesen und fertigstricken.

Dieses Jahr wird Weihnachten anders sein als die Jahre zuvor. Der Sohn feiert Heilig Abend mit seiner Freundin in seiner Wohnung, fährt dann am 1. Feiertag in aller Frühe mit ihr hoch in den Norden, verbringt den Tag mit unserer Familie und am 2. Feiertag geht es dann zur Familie der Freundin. Dass es von nun an so laufen wird und dass im nächsten Jahr vielleicht auch die Tochter weit weg wohnen wird, wird eine Umstellung sein, auch wenn ich weiß, dass das der normale Lauf des Lebens ist und ich es ja auch nicht anders gemacht habe. Es wird eben anders sein.

Nun schaue ich mal, was Euch so beschäftigt hat in dieser Woche und wünsche Euch einen schönen ersten Adventssonntag.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Samstagsplausch 47 / 2017

Schon wieder kommt der Samstagsplausch erst am Sonntag. Manchmal klappt eben nicht alles nach Plan und das „real life“ hat Vorrang. So geschehen an eben diesem Wochenende.

In der vergangenen Woche hatte ich Besuch von der Herzensfreundin. Das Wochenende haben wir in Nordenham bei Hellas Stricktreffen verbracht. Es war sehr schön, langjährige Bekannte wieder zu treffen, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte. Den Rest der Woche haben wir überwiegend quatschend und strickend auf dem Sofa verbracht, wenigstens die Zeit, die ich nicht mit Therapiezeiten und Notfalleinsätzen anderswo verbringen musste.

Nun ist sie wieder nach Hause gefahren und ich plane die Adventskalender-Reste-Socken Aktion. Und die Weihnachtsdeko und die Geschenkeproduktion und den Weihnachts-Brunch und und und … Warum ist vor Weihnachten eigentlich immer so viel los, von besinnlich kann da ja nicht mehr die Rede sein? Und ich sage schon ganz grundsätzlich die meisten Weihnachtsfeiern ab und besuche nur, was unbedingt nötig ist. Und trotzdem wird es doch immer wieder hektisch. Daran muss ich nach wie vor wohl noch arbeiten.

Vor ein paar Tagen kam auch mein neues Notebook, an dem ich nun den ersten Blogbeitrag schreibe. Ist noch ungewohnt, aber ich bin sicher, ich werde mich schnell daran gewöhnen. Und dann kann ich auch endlich mal wieder öfter schreiben, ich nehme es mir dauernd vor, aber setze es letztlich nicht um. Ab Anfang Dezember arbeite ich nach einem halben Jahre Krankenstand endlich wieder. Vermutlich kriege ich dann mehr auf die Reihe, weil einfach die Tage viel strukturierter sind und ich nicht so viel Möglichkeiten für anderweitige Zerstreuung habe. So hat das Arbeiten eben auch was Gutes (vom finanziellen Aspekt mal ganz abgesehen).

Gestrickt habe ich in der letzten Woche eher lustlos an verschiedenen Projekten. Außer einem Paar Geschenkesocken ist nichts fertig geworden, aber meine Restedecke nähert sich mit großen Schritten der Vollendung. Ich habe schon wieder angefangen, meine Planung für das nächste Jahr zu machen. Daran halte ich weiterhin fest, auch wenn es in den vergangenen Jahren und vor allem in diesem Jahr so gar nicht geklappt hat. Ich werde noch einmal versuchen, den Fokus auf Fair Isle Strickerei zu legen, mit allem, was ich mir dazu überlegt hatte. Außerdem möchte ich ein Art-Book machen, für das ich auch schon einiges vorgearbeitet habe. Ich habe das Gefühl, ich muss auch noch mal Kreatives neben dem Stricken machen.

So, nun Schluss für jetzt. Ich werde versuchen, ein Bildchen für die AdventskalenderAktion zu basteln und Euch dann die wichtigsten Informationen rund um die Reste-Socken zu geben. Ich freue mich schon sehr auf die Aktion und bin gespannt, wie viele Sockenpaare daraus entstehen werden.

Startet gut in die neue Woche, wir lesen uns.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Samstagsplausch 45 / 2017

Diese Woche war so angefüllt mit Aktivitäten und Überlegungen, dass sie sehr schnell vergangen ist. Manchmal ist mir das fast schon ein wenig unheimlich, wie sehr die Zeit rennt.

Ich habe mir in dieser Woche viele Gedanken über meine Weihnachtspäckchen gemacht und hatte – hoffentlich – gute Ideen. Mit den ersten Geschenken habe ich auch schon angefangen und bin noch recht zuversichtlich, dass ich alles rechtzeitig fertig bekomme. Ich glaube, so früh war ich noch nie. Trotzdem wird es gegen Ende bestimmt wieder hektisch, so wie in jedem Jahr kommt Weihnachten wie immer sehr überraschend.

Um meine Mutter zu entlasten, helfe ich ihr in diesem Jahr bei einem Weihnachtsbrunch. Das haben wir noch nie gemacht, aber selber kochen kommt dieses Jahr nach dem Unfall meiner Mutter nicht infrage und Restaurants an Weihnachten sind auch ein sehr zweifelhaftes Vergnügen. Überfüllt und laut und gegessen wird entweder spät oder unter Zeitdruck (weil schon die nächste Tischbelegung im Anmarsch ist), das mögen wir nicht. Also Brunch. Ich suche noch nach kleinen Ideen, die man möglichst schon einige Tage vorher vorbereiten kann. Habt Ihr da Vorschläge für mich? So viel Zeit habe ich ja leider auch nicht, weil ich dann schon wieder arbeiten werde, aber trotzdem noch Therapie- und Arzttermine habe, gerade in der Woche vor den Feiertagen.

Gestrickt habe ich in dieser Woche kleine, einfache Kindercowls aus übrig gebliebenen Knäueln. Drei Stück habe ich gemacht, die ich jetzt in Kartons packen werde, die dann zur Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gehen sollen. Eine gute Freundin von mir ist schon ein paar Mal mitgefahren, wenn die Päckchen in Rumänien oder in der Ukraine verteilt worden sind und hat sehr berührende Bilder von der Freude der Kinder mitgebracht. Wenn man das im Kopf hat, geht einem das Dauergejammer in diesem Land noch viel mehr auf die Nerven als ohnehin schon. Und man schüttelt den Kopf über so eine bescheuerte Diskussion, ob die Geschäfte an Heilig Abend geöffnet werden sollen, nur weil das in diesem Jahr ein Sonntag ist. Lasst doch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern da auch mal einen freien Sonntag und plant einfach ein bisschen besser, liebe Leute. Und nein, auch das Argument mit den „frischen Lebensmitteln“ zieht da bei mir nicht.

So, nun scheint gerade ein wenig die Sonne bei uns und ich düse noch mal schnell in den Garten. Die Korkenzieherhasel muss dringend verkleinert werden. Die abgeschnittenen Zweige nehme ich nächstes Wochenende mit zu einem Stricktreffen. Die lassen sich gerade in dieser Zeit immer so schön dekorieren und wenn man sie kaufen muss, sind sie ziemlich teuer. Es wäre schade, die Zweige einfach so wegzuwerfen. Später lese ich dann noch mal, was bei Euch so los gewesen ist in dieser Woche.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Samstagsplausch 44 / 2017

Mein Samstagsplausch ist heute ein Sonntagsplausch, wofür es eigentlich gar keinen Grund gibt. Außer vielleicht dem, dass ich gestern keine Lust auf den Computer hatte.
Die letzte Woche ist einfach nur so vorbei geflogen. Lag vielleicht an dem ungewöhnlichen Feiertag am Dienstag und der Tatsache, dass ich am Mittwoch Geburtstag hatte. Meine Familie hat mich sehr verwöhnt und mir dänischen Kuchen besorgt. Geschenke gibt es bei uns nicht großartig, aber ich bekam das tolle Puzzle, dass ich mir ein paar Tage vorher in Bremerhaven ausgesucht hatte. Nun liegt es hier auf dem Esstisch und wartet darauf, dass ich zusammensetze.

Stricktechnisch habe ich  nicht viel hinbekommen. Mein Plan für die vergangene Woche war, ein neues Tuch zu beginnen. Eines in der Fair Isle Technik, die ich ja in diesem Jahr unbedingt lernen wollte. Zumindest war das der Plan am Anfang dieses Jahres. Ich hatte mich dann auch einige Wochen lang intensiv damit beschäftigt und begonnen, eine kleine Broschüre zu erstellen, über die Insel Fair Isle, über die Anfänge der Stricktechnik und die ersten Funde dazu und mit einer Strickanleitung zur Gunnisterman-Purse. Davon habe ich auch einige gestrickt, mit dem Hintergedanken, diese dann zusammen mit meinen schriftlichen Ergebnissen an Freunde zu verschenken. Dann stürzte ich auf der Treppe, verdrehte mir das Knie und das Unheil dieses Jahren nahm seinen bekannten Verlauf. Die starken Schmerzmittel, die ich relativ schnell bekam, machten mich sehr müde, die Kraft und die Konzentration reichten für die Arbeit, aber für mehr nicht. So blieb das mit dem Fair Isle Stricken auf der Strecke. Jetzt endlich aber wollte ich das schon Angelesene und in Kleinteilen erprobte gerne größer umsetzen, suchte mir das Muster für das schon so lange angeschmachtete Tuch, bestellte das Buch und das Material und legte los. Und ribbelte. Und startete erneut. Und ribbelte. Immer wieder von vorne, bis mir aufging, dass ich wohl erst noch etwas anderes in dieser Technik stricken muss, bevor ich mit dem Tuch anfangen kann. Und wieder bestellte ich Material und während ich darauf wartete, studierte ich Youtube-Videos mit Anleitungen zur Technik. Wenn schon, denn schon – dieses Mal wollte ich auch gleich mit dem beidhändigen Stricken üben. Aber ganz ehrlich, meins ist das beidhändige Stricken nicht. Ich habe einfach ein Problem mit der Fadenspannung auf der rechten Hand. Und vielleicht auch gerade nicht ausreichend Geduld, so lange zu warten, bis es kein Problem mehr ist sondern Routine. Ich möchte nun erst mal mein Probestück, eine Hülle für mein Tablet, zu Ende stricken und dann noch einmal mit dem Tuch beginnen. Dann kriege ich vielleicht auch noch die Kurve, meine Aufzeichnungen zu vervollständigen.

Nun werde ich noch ein wenig bei Euch lesen und dann verschwinde ich auf das Sofa, heute steht zwingend „V wie Vendetta“ auf dem Programm. Bei Euch auch? Ist doch schließlich in meinem Lieblingsland heute Guy Fawkes Day. Und vielleicht kennt Ihr das ja:

Remember, remember
the Fifth of November
Gunpowder, treason and plot;
I see no reason
why gunpowder treason
Should ever be forgot.

Macht es gut und startet gut in die neue Woche.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.