Freitagsfüller #740

1. Ich bin ein Fan von den Büchern von Lucinda Riley. Im Mai kam der 8. Band von der Sieben-Schwestern-Serie heraus und ich entschied mich, alle Bände noch einmal zu lesen. Das war definitiv die richtige Entscheidung. Ich bin inzwischen bei Band 6 und jetzt schon ein wenig traurig, dass die Reihe nun bald ausgelesen ist.

2. Auch wenn sie vieles geändert hat in den vergangenen Jahrzehnten, der Möbelschwede ist immer noch mein liebstes Möbelhaus .

3. Kein Mensch kann es allen recht machen und von allen geliebt werden, aber manchmal braucht es eine Weile, um das zu akzeptieren. Danach lebt es sich dann allerdings sehr viel besser.

4. Ich habe wohl tatsächlich zu viele Bücher, die passen nicht mehr alle in die vorhandenen Regale. Fällt Euch das Aussortieren von Büchern auch so schwer wie mir?

5.  Im Kino war ich das letzte Mal vor der Pandemie. Das finde ich jetzt nicht so schlimm, die meisten Filme gucke ich ohnehin lieber in Ruhe im Heimkino und erspare mir die oft nervigen anderen Zuschauer. Aber ich liebe unser örtliches, kleines Kino.

6. Mein letzter Kurs, an dem ich handarbeitstechnisch etwas Neues gelernt habe, ist schon eine Weile her . Aber Ende August besuche ich einen Knopfmacherkurs und freue mich schon sehr darauf.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Zeit mit der Tochter und ihrer liebsten Freundin, die aus Mainz zu Besuch ist, morgen habe ich geplant, der Familie des Sohnes noch bei der Beseitigung des letzten Umzugschaos zu helfen und Sonntag möchte ich dann einfach nur in Ruhe auf dem Sofa sitzen und lesen, stricken geht ja gerade nicht!

Der Freitagsfüller wird seit sehr vielen Jahren von Barbara vom Blog Scrapimpulse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Unerwartete Sommerpause

Manchmal läuft im Leben nicht alles wirklich glatt. Wer wüsste das besser als ich. Nach wirklich turbulenten Wochen mit der Familie (Umzug ohne funktionierende Küche am neuen Wohnort, ein zauberhaftes lebhaftes Fast-Kleinkind, eine anstrengende Schwangerschaft, Sorgen um die Eltern) hat mich jetzt eine schmerzhafte Erkrankung an der (ausgerechnet) rechten Hand erwischt. Dafür brauche ich nun all meine Geduld, während ich auf der anderen Seite außer Lesen kaum noch etwas machen kann. Und das, wo Geduld (mit mir selber) so ganz und gar meine Königsdisziplin ist. Nicht. Nun ja, die Hand wird sich irgendwann beruhigen – ich hoffe, sehr bald – und bis dahin muss ich halt aushalten. Glücklicherweise habe ich aber ja noch meine Bücher und mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) ist glücklicherweise recht hoch und ich kann aus verschiedensten Angeboten wählen. Das ist ein Glücksgriff. Außerdem kann ich immer noch Ordnung machen und alles mal wieder auf Stand bringen. Das geht zwar langsamer als ich möchte, aber es ist eine Option. Und es wartet ja auch noch der Plotter auf mich, der hier unangetastet bereits seit Ende März steht, als der Mann ihn mir geschenkt hat. Handarbeitstechnisch wird es hier wohl eher ruhig werden, auch wenn noch einige fertige Teile darauf warten, vorgestellt zu werden. Wenn nur das leidige Spannen nicht wäre. Okay, dafür habe ich keine Probleme mit dem Fäden vernähen. Und sicher werde ich ausprobieren, was mit bandagierter Hand möglich ist und versuchen, einige Zeit am Tag auch zu stricken.

Auf jeden Fall hoffe ich, dass wenigstens die Blogpause nun vorbei ist und ich wieder regelmäßiger Artikel schreiben kann. Vielleicht wird es dann etwas mehr um Bücher gehen, aber die meisten Strickerinnen, die ich kenne, haben auch ein Faible für Lesestoff. Und ich habe ein paar höchst überraschende Bücher für Euch.

Freitagsfüller #736

1. Die aktuelle Lage macht zur Zeit wohl vielen Menschen große Sorgen, mit dem Krieg in der Ukraine ist uns auch das Gefühl der Sicherheit abhanden gekommen und hinterlässt uns mit dem Wissen, dass nichts mehr wirklich planbar ist.

2. Die Schwiegertochter liebt Erdbeeren mit Schlagsahne und wann immer es möglich ist, erfülle ich ihr gerne diesen Wunsch.

3. Ich hatte gute Vorsätze, was das Stricken von Sockenpaaren anging in diesem Jahr. Leider hielt das nicht lange und ich mühe mich seitdem ab, wenigstens die Monatssocken und die #1000grammsockenwollchallengevonsockeundmehr bei Instagram irgendwie mitzumachen. Funktioniert leider auch nur so semigut.

4. Am Meer sieht man immer den schönsten Sonnenuntergang. Das ist meine Meinung, ganz sicher gibt es viele Menschen, die auch anderen Orten wunderbare Sonnenuntergänge sehen können.

5. Zum Frühstück gibt es nicht immer das gleiche, auch wenn das manchmal verführerisch wäre. Ich wechsle da zwischen Obst, Müsli, Toast, Knäckebrot, Joghurt und ganz selten mal Brötchen.

6. Gestern habe ich mich über mich selber geärgert. Da fand ich im Bücherregal einen Band, den ich ein paar Tage eher fast gekauft hätte, weil ich vergessen hatte, dass er schon vorhanden ist.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Strickzeug, morgen habe ich geplant, endlich meinen Kleiderschrank aufzuräumen und die Topfpflanzen in neue Erde zu setzen und Sonntag möchte ich nach dem Videophonat mit den Freundinnen meinen neuesten Klemmbaustein-Bausatz weiterbauen!

Der Freitagsfüller wird seit sehr vielen Jahren von Barbara vom Blog Scrapimpulse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Samstagsplausch 25 – 23

Schon wieder ist eine Woche vorbei, dieses Mal eine aufregende und vielleicht etwas unruhige.
Am Dienstag bin ich weit in den Nordwesten gefahren – und ich habe mich verliebt in die Landschaft und die Menschen, in die Gelassenheit dort. Und so freue ich mich umso mehr, dass ich in der Region in ein paar Wochen einen Ankerpunkt haben und öfter dort unterwegs sein werde.
Die Gewitter der vergangenen Woche haben uns hier nur kurz gestreift. Nur ein paar Kilometer in die anderen Richtungen hat das schon ganz anders ausgesehen. Es fiel sehr viel Regen – auch bei uns -, aber die Bäume blieben stehen, die Dächer gedeckt, die Pflanzen im Garten haben auch nicht gelitten. Da haben wir wirklich viel Glück gehabt. In diesem Zusammenhang habe ich noch einmal darüber nachgedacht, doch noch einen Klimaschal zu stricken. Visualisiert sind manche Dinge einfach besser zu verstehen. Ein paar Bilder zum Klimaschal findet Ihr hier (Google-Suche).

Meine geplante Decke habe ich tatsächlich angefangen. Und auch noch ein paar andere Dinge, aber die schwüle Wärme hat mich ziemlich gelähmt. Ich kenne das ja nicht anders und bin durchaus in der Lage mich damit zu arrangieren. So akzeptiere ich inzwischen, dass ich dann viel langsamer bin, als ich es gerne hätte. Was mich da eher ärgert ist, dass es für viele Dinge in unserem Haus in dieser sehr hellen Jahreszeit zu dunkel ist. Wir haben eine klassische Nord-Süd-Ausrichtung von unserem Haus und in Südrichtung großflächige Fensterfronten, und wenn wir die Zimmer nicht verdunkeln, ist die Wärme im Haus sehr schnell gar nicht mehr erträglich. In den kühleren Monaten ist das im Gegenzug ein Segen, weil wir dann tagsüber an sonnigen Tagen die Heizung auslassen können. So hat das alles eben wirklich zwei Seiten. Für manche Dinge, die ich gerne machen würde, brauche ich aber mehr Licht. Aber auch diese Zeit wird wieder kommen und ich nutze auch die hellen Stunden am frühen Morgen.

Heute, am Sonntag möchte ich gerne mein neues Spielzeug ausprobieren und ich bin auf die ersten Ergebnisse schon sehr gespannt.
Habt alle einen schönen, entspannten Sonntag und macht es Euch schön.

Der Samstagsplausch kommt von Andrea vom Karminrot-Blog, die diese Woche über das „neue“ Klima in ihrer Stadt schreibt.

Freitagsfüller #735

1. Die Hitze  macht mir leider sehr zu schaffen, das war schon immer so und wird sich vermutlich auch im Alter nicht mehr ändern.

2. An heißen Tag trage ich gerne auch mal luftige Sommerkleider.

3. Mein Lieblingseis ist normalerweise Schokolade, gerne auch mit Minze, allerdings mag ich auch andere Sorten sehr gerne.

4. Es gibt Nachrichten, die stellen die Welt auf den Kopf.

5. Abkühlung ist an heißen Tagen dringend angeraten, sonst gerät der Kreislauf ins Trudeln.

6.  Wenn alle die gleiche Musik hören würden, wäre das sehr langweilig und so manch einer könnte sich fragen , wo kommen wir denn da hin?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Fernsehabend, morgen habe ich geplant, viel Zeit mit der Tochter und dem Schwiegersohn zu verbringen, die nun endlich die gute Nachricht auch in ihrem gemeinsamen Freundeskreis hier vor Ort verkünden möchten und Sonntag möchte ich endlich mal das neue Spielzeug ausprobieren!

Der Freitagsfüller wird seit sehr vielen Jahren von Barbara vom Blog Scrapimpulse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Nach der Decke ist vor der Decke

Ich liebe es, Decken zu stricken, zu häkeln und vielleicht bald auch zu nähen. Für zwei verschiedene Babydecken liegen die Patche fertig hier, für die eine Decke bereits gespannt, für die zweite Decke steht das Spannen noch aus. Dafür müssen noch mal vier Löcher in meine selbst gebastelte Spann-Konstruktion gebohrt werden, weil es bei der zweiten Decke keine Hexagons sind, die gespannt werden müssen, sondern Quadrate.

Die Hexagons stellten mich in den verschiedenen Farben vor eine Herausforderung. Weil einige Farben nicht mehr lieferbar waren, als ich das Garn bestellt habe, musste ich ein wenig improvisieren. Insgesamt blieben nach dem Stricken vier Hexagons übrigen und zwei Farben sind vorerst komplett rausgefallen. Nun überlege ich, die geplante Farbsequenz noch ein zweites Mal zu stricken (dafür würde das vorhandene Garn noch reichen – und inzwischen ist noch weniger davon lieferbar) und zu ergänzen. So, wie es jetzt ist, hat die Decke ohne Rand einen Durchmesser von ca. 85cm.

Und weil nach den Decken (von der Quadrate-Decke gibt es noch keine Bilder, aber auch da ist die Farbkombination die Herausforderung) vor der nächsten Decke ist, habe ich heute endlich das Garn für die Dahlia-Blanket von Lucie in the Attic aus dem Stash gefischt und werde vermutlich damit nun bald starten. Zu Anfang werde ich kleine Granny-Squares stricken, um den Überblick über die 15 verschiedenen Farben zu behalten. Das ist ein Vorschlag von Lucie und weil die Farben doch ziemlich eng beieinander liegen, ist das auch eine sehr gute Idee. Für die kleinen Grannys habe ich dann schon eine Weiterverwendungs-Idee, die aber davon abhängt, wie viel Garn nach der Vollendung der Decke noch übrig ist.

Ob es nun die beste Idee ist im Hochsommer eine Wolldecke zu häkeln, lass ich mal offen, das wird sich irgendwie ergeben. Insgesamt müssen knapp 200 Reihen gehäkelt werden, da rechne ich ohnehin nicht mit einer zeitnahen Fertigstellung. So realistisch bin ich inzwischen schon. Im Grunde ist es aber auch egal, wann die Decke fertig wird, Handarbeiten ist ja schließlich kein Wettbewerb, sondern Spaß.

Samstagsplausch 24 – 23

Diese Woche plätscherte einfach so vor sich hin. Wie so ein kleiner, kühler Gebirgsbach in einer Senke, der manchmal ein wenig schneller, mal ein wenig langsamer fließt. Der an Steinen, die sich ihm in den Weg stellen, leise Geräusche macht und versucht, am Ufer ein vorwitziges Blümchen mitzureißen, dass sich aber eisern dagegen wehrt. In der Luft brummen Bienen und Hummeln, auf der Wiese wuseln Ameisen umher auf der Suche nach Nahrung. Vogelgezwitscher ist zu hören, Bäume rauschen leise im Wind …
Okay, genug der bildhaften Beschreibungen. Aber diese Woche war tatsächlich so dermaßen „einfacher Alltag“, dass ich mich nur wundern kann. Ein paar Dinge meiner schier endlosen To-Do-Liste habe ich erledigt, die meisten leider noch nicht. Genau so, wie ich es erwartet hatte. Stattdessen habe ich mehr gelesen als gearbeitet, die Spatzenschar im Garten beobachtet und gesehen, wie die Kleinen gefüttert wurden und die Vogelmama ihnen gezeigt hat, wie man in der Vogeltränke badet. Ein paar Termine mussten absolviert, schlechte Nachrichten verdaut werden, dafür habe ich ganz viele wunderbare, wirklich herzerwärmende Videos geschickt bekommen. Mehr Entschädigung für alles kann es gar nicht geben.
Handarbeiten gab es auch in dieser Woche, hauptsächlich Kleinkram, der noch immer nicht fertig ist. Aber das wird, morgen werden sicher wenigstens zwei kleine Figuren fertig. Es ist gerade offensichtlich nicht die Zeit für große Projekte, obwohl wenigstens eines dringend zu Ende gebracht werden müsste. Vielleicht habe ich ja in der nächsten Woche dazu Lust.
Aber so unproduktiv wie sich das alles anhört, war es dann tatsächlich doch nicht. Eine Freundin hat mir eine Reihe von Postkarten geschickt und mich damit quasi mit Fragen zu einem geplanten Projekt bombardiert, dass ich zwar angedacht und ansatzweise auch schon vorbereitet habe, das aber längst noch nicht weitergedacht wurde. Nun schubst sie mich sanft an, damit ich in die Gänge komme und nicht einfach alles im Sande versickert. Und sie bot ihre Hilfe an. Also habe ich mir Gedanken und Notizen gemacht, das Projekt überdacht – leider bin ich noch immer nicht so wirklich weiter gekommen. Ich schiebe das mal auf das Wetter, das passt ja immer irgendwie 😉 – vermutlich ist es aber wohl doch eher meiner Antriebslosigkeit geschuldet. „Es ist nur eine Phase, Hase.“ Ich kenne mich, das geht vorbei.
Für die nächste Woche habe ich ein völlig anderes, auch für mich gänzlich neues Projekt ins Auge gefasst. Auch eines dieser Themen, die mich schon lange umtreiben, regelmäßig wieder hochploppen und doch im Ansatz stecken bleiben. Aber ich finde, es ist langsam mal an der Zeit, wieder etwas in Angriff zu nehmen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und am Montag einen guten Start in eine „plätschernde“ Woche. So etwas tut einfach dem Körper und der Seele gut.

Der Samstagsplausch kommt von Andrea vom Karminrot-Blog, die sich diese Woche Gedanken um Einsamkeit macht. Nein, das ist längst nicht so bedrückend, wie es sich hier jetzt liest.

Samstagsplausch 23 – 23

Schon früher habe ich immer mal wieder am Samstagsplausch von Andrea vom Karminrot-Blog teilgenommen, nun möchte ich gerne wieder öfter und unter meinem „richtigen“ Namen dabei sein.

Diese Woche war die entspannteste Woche seit langem. Aller Besuch hat das Haus verlassen, Termine lagen (fast) keine an, ich konnte mich also in aller Ruhe zurücklehnen und abschalten. Stricken, sticken, häkeln, lesen, an einigen Stellen aufräumen, liegengebliebene Dinge erledigen und vieles von meiner schier endlosen To-Do-Liste abhaken. Ich weiß, das mit der Ruhe geht nicht so weiter, aber es ist okay.

Und so wie es bei Andrea diese Woche immer wieder Eis gab, habe ich meiner Sehnsucht nach Erdbeeren nachgegeben. Ich liebe diese kleinen süßen Früchte und so lange es sie aus der Region gibt, kaufe ich auch immer wieder welche. Ein paar Erdbeerpflanzen wachsen auch in meinem Mini-Garten. Der ist immer noch sehr verwildert und ich ahne, dass es den Nachbarn nicht gefällt, aber vielleicht merken sie auch, dass hier nun wieder gearbeitet wird. Was über lange Zeit hinten runter fiel, ist eben nicht in ein paar Wochen wieder „fein“ gemacht. Und so haben die Bienen und andere Insekten ihre Freude an unserer Blumenwiese und viel Besuch von kleinen Vögeln habe ich auch.

Am Pfingstsamstag war ich mit der Lieblingstochter bummeln und habe mir dabei den letzten, den achten Band von der Sieben-Schwestern-Serie von Lucinda Riley gekauft. Die ersten Bände hatte ich kurz nach dem Erscheinen gelesen und ich liebe sie sehr. Irgendwann habe ich angefangen, mir die Bände für den Urlaub aufzuheben – und dann hab ich sie doch nicht gelesen. Nun habe ich wieder mit dem ersten Band angefangen und möchte den Sommer über alle Bücher nacheinander lesen. Ich mag einfach ihren Schreibstil und liebe die Orte, an die mich die Geschichten entführen. Meist lese ich danach noch andere Bücher zu den Persönlichkeiten, die darin auftauchen – das ist genau meins. Eine schöne Perspektive für den Sommer.

Habt ein tolles Wochenende und genießt das sommerliche Wetter. Noch kühlt es nachts ja ordentlich runter, da ist das noch auszuhalten. Wenn es dann auch nachts heiß bleibt, bin ich mit dem Thema Sommer durch und fange an, mich auf den Herbst zu freuen.

Freitagsfüller #733

1.  Ich lese viel und gerne und bin froh, dass ich viele Bücher mein eigen nennen darf.

2.  Ich liebe es am Meer zu sein, da ist es auch an heißen Tagen immer luftig.

3.  Erdbeeren mag ich sehr, esse sie aber nur, wenn sie Saison haben. Dann aber sehr viele davon.

4.  Zum Glück bin ich aus dem Alter raus, in dem man glaubt, unbedingt High Heels tragen zu müssen, ich fand sie schon immer ausgesprochen unbequem.

5.  Die Fußballweltmeisterschaft der Frauen wird von den Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt, das gehört zu den Dingen, über die ich mich aufregen kann. Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass wir uns wieder zurück entwickeln, wenn es um die Akzeptanz von Frauen geht.

6.  Auch im Schatten braucht man Sonnenschutz. Ich glaube, viele wissen das gar nicht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Kurzbesuch der Tochter , morgen habe ich geplant, endlich was im Garten zu tun und auch meine Zimmerpflanzen umzutopfen und Sonntag möchte ich nichts lieber, als mit dem Strickzeug oder Stickzeug auf der Terrasse zu sitzen!

Der Freitagsfüller wird seit sehr vielen Jahren von Barbara vom Blog Scrapimpulse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Nadelgeplapper Juni 2023

Das Nadelgeplapper ist eine Aktion von Andrea vom Blog Karminrot. Jeden Monat berichtet sie über ihre Strick- und anderen Handarbeitsprojekte. Auch wenn es dort keine Linkparty mehr gibt, greife ich die Idee auf und schließe mich an.
Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, erst mal meine UFOs zu verarbeiten. Nachdem ich mal wieder meine Wolle aufgeräumt habe, war ich doch ein wenig erschrocken, wie viele UFOs hier tatsächlich ihr Unwesen treiben. UFOs sind aber bei mir auch schon vorbereitete Projektbeutel, in denen sich Material und Anleitung für ein festgelegtes Projekt befinden – das macht den größten Teil meiner UFOs aus. Es handelt sich also nicht nur um angefangene Projekte. Aber um ehrlich zu sein, ich stricke tatsächlich nicht nur UFOs, sondern auch neue Projekte, Socken zum Beispiel oder so wie jetzt, das Tuscha Pride Flower nach einer Anleitung von Monika Kaulen (Instagram) mit Material vom Maschenatelier (Instagram). Das gefiel mir so gut, dass ich daran nicht vorbei konnte. Das Muster ist wirklich toll und macht auch sehr viel Spaß beim Stricken.

Aktuell stricke ich gerade ein neues Wichtel-Mystery von Imagined Landscapes mit, bei dem bislang nur geheimnisvolle Kleinteile gestrickt wurden. Ich bin sehr gespannt, was dieses Mal für ein Wichtel entstehen wird. Auch davon habe ich schon einige gestrickt, die in Zukunft auf einem Regalbrett in Szene gesetzt werden sollen. Ideen dazu habe ich bereits und auch schon einiges vorbereitet, aber es fehlen auch noch Dinge.

Außer Stricken steht auch Häkeln immer noch hoch im Kurs. Dabei habe ich tatsächlich mein Herz an Amigurumi verloren, von denen ich schon einige gestrickt habe, mit denen ich später mit den Enkelkindern spielen möchte. Da sind als Letztes zwei Figuren von Sameko-Design fertig geworden: das Frühlings-Mystery mit Maulwurf Mirko und Renly, der Hirschjunge, der schon eine Weile hier lag, bevor ich ihn gehäkelt habe. Über die Amigurumis werde ich auch noch mal gesondert berichten.

Neben den Strick-UFOs liegen hier auch noch angefangene Stickbilder. Schon während der Corona-Zeit habe ich die Liebe zum Sticken wieder entdeckt. Und inzwischen ein Bild herausgesucht, dass ich nun erst einmal fertig machen möchte. Es ist sehr groß und umfangreich, aber wenn man sich Zeit nimmt und nur daran arbeitet, geht es doch recht flott voran. Ich denke, dass es inzwischen halb fertig ist. Wie ich es anschließend verwende, ist noch nicht ganz klar, es wird vermutlich ein Wandbild werden, für alles andere ist es eigentlich zu groß. Das entscheide ich aber erst, wenn es fertig gestickt ist.

Das war es erst einmal für heute vom Nadelgeplapper. Mehr wird es dann so nach und nach hier geben.