Samstagsplausch 52 / 2017

Der letzte Samstagsplausch in diesem Jahr. Eine gute Gelegenheit für einen Jahresrückblick. Aber nein, das mache ich nicht. Schon lange nicht mehr und aus gutem Grund nicht. Ich versuche lieber nach vorne zu schauen, statt nach hinten zu blicken zu Dingen, die ich ohnehin nicht mehr ändern kann und aus denen ich (vielleicht) gelernt habe, was es zu lernen gab.

Das Weihnachtsfest war bei uns eher durchwachsen und abgesehen von den Begegnungen mit meinem Bruder und seiner Frau und einer kurze Stippvisite der Kinder eher unspektakulär. Der Völlerei an den Feiertagen zeigen wir schon seit Jahren die rote Karte und das bekommt uns allen gut. Und auf große Geschenkorgien verzichten wir auch.

Viel spannender waren da die Tage nach den Feiertagen. Ich mag diese Zeit sehr – wenn ich mich davor hüte, nach hinten zu schauen und in den Jahresendblues zu verfallen (das klappt inzwischen immer besser und ich bin froh darüber, s.o.). In diesem Jahr habe ich zwischen den Jahren entschieden, dass meine Bücher so wertvoll sind, dass sie hinter Glas müssen. Und so sind wir zum Möbelschweden gefahren und haben zu den Billy-Regalen Glastüren gekauft. Sieht sehr edel aus. Netter Nebeneffekt: weniger Staubwischen-müssen. Bis vor zweieinhalb Jahren standen die Bücher an dieser Stelle, die jetzt die Glastüren bekam, in offenen Regalen ohne Rückwand. Und unter einer offenen Treppe. Die Regale mit Rückwand waren schon eine große Verbesserung, ich hoffe, dass ich jetzt endgültig die richtige Lösung gefunden habe. Und Bücher in Vitrinenschränken: das sieht schon echt ziemlich professionell aus. Mein Buchhändlerinnenherz jubelt laut.
Neben dem (kurzen) Shopping-Ausflug habe ich so Sortierkram gemacht, viel auf- und umgeräumt, mein Bullet-Journal für das nächste Jahr vorbereitet und viele, viele Pläne gemacht. Ich kann es kaum erwarten, dass endlich 2018 anfängt und ich loslegen kann. Nebenbei habe ich ein Buch zu Ende gelesen, ein paar Socken fertig gestrickt und ferngeschaut. Und Fahrkarten gekauft für das Bodensee-Stricktreffen im März. Ich freu mich total auf die Tage mit den anderen Strickbegeisterten und mir ist wurscht, dass ich dafür fast einmal diagonal durch das ganze Land reisen muss.

Nun steht der Jahreswechsel vor der Tür. Während die Kinder feiern sind, bleibe ich zu Hause, lese, stricke, schaue fern, mache Pläne. Und am 2. Januar hat mich der Alltag wieder. Arbeiten mit voller Stundenzahl und vielen Statistiken, die zu machen sind, Termine nach der  Arbeit an fast jedem Wochentag und gefühlt tausend Ideen im Kopf, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Das nächste Jahr wird spannend, hoffe ich.

Kommt Ihr alle gut in ein friedliches, freundliches, ruhiges und vor allem gesundes Neues Jahr 2018. Gebt auf Euch acht und alles wird gut.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Freitagsfüller 454 – 20

1. Vorsätze habe ich für gewöhnlich keine, aber jede Menge Ideen, von denen ich versuchen möchte, einige umzusetzen. Daran halte ich mich nicht sklavisch, wenn etwas nicht klappt, wird es eben verschoben – ganz ohne schlechtes Gewissen.
2. Die Knallerei am Silvesterabend ist mir jedes Jahr wieder ein Graus, wenn ich daran denke, wie viel Geld da in die Luft geschossen wird, wird mir schlecht – aber es ist das deutlichste Zeichen dafür, wie gut es uns doch geht, und dass wir alle auf sehr hohem Niveau jammern. Ich halte es da mit der Twitter-Aktion #BücherstattBöller und erfinde noch meine eigene Aktion mit #WollestattBöller und starte dann am 31. mit der Aktion #silvesterlesen und der Aktion #silvesterstricken. 
3. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war in diesem Jahr tatsächlich Geld. Damit erfülle ich mir den Wunsch nach einem extrem teuren Buch, dass ich sonst definitiv nicht gekauft hätte. 
4. Ich habe in diesem Jahr Menschen kennengelernt, die ich unsympathisch fand und unbequem.
5. Ich habe genug von all den schlechten Zeiten der vergangenen Jahre und fände, es wäre an der Zeit für mal eine Phase gepflegter Langeweile.
6. Vor Weihnachten waren bei uns alle krank und so blieb viel an mir hängen, seit Heilig Abend hat es auch mich erwischt und heute früh ging das Virusgedöns offensichtlich in eine neue Runde und haut mir laufend den Kreislauf weg – oh nein, nicht schon wieder.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, obwohl ich viel, viel lieber mit den Strickfreundinnen auf einer Geburtstagsfeier gestrickt hätte, morgen habe ich geplant, mir noch mal Gedanken über meine Jahrespläne 2018 zu machen und Sonntag möchte ich möglichst auf meinen üblichen Silvesterblues verzichten und ganz entspannt ins neue Jahr rutschen
Den Freitagsfüller gibt es jede Woche bei Barbara. Obwohl ich dort leider nicht kommentieren kann, versuche ich,  möglichst regelmäßig dabei zu sein.

24. Dezember

Heute ist schon der Heilige Abend. Unser kleiner Restesocken-Adventskalender ist vorbei. Es bleiben nur noch die Spitzen übrig und dann ist Eure Sockenpaar fertig.

Vielen Dank, dass Ihr mitgestrickt habt und ich hoffe, dass Ihr ein wenig Spaß dabei hattet.

Habt ein wunderbares Weihnachtsfest, ruhig, besinnlich und friedlich. Kommt gut in ein glückliches und vor allem gesundes Neues Jahr 2018.

Mir gefallen meine bunten Socken gut und das Einstricken der Anfangs- und Endfäden hat auch gut geklappt.

Was denkt Ihr, soll ich das im nächsten Jahr noch einmal machen?

Samstagsplausch 51 / 2017

Diese Woche ist  einfach verflogen, vielleicht gerade weil sie so anstrengend für mich war. Das wieder-jeden-Tag-arbeiten kostet mich  mehr Kraft, als ich erwartet hatte – und ich bin jetzt, am Ende der Wiedereingliederung, nicht mehr so sicher, ob das wirklich so eine gute Idee war. Aber ich hatte es einfach satt, immer nur zu Hause zu sein, und ich werde mich schon irgendwie dadurch kämpfen. Zwischen den Feiertagen habe ich nun erst einmal Urlaub und ich freue mich darauf.
Wozu ich diese Woche mehr Zeit hatte, als in anderen Wochen, war es, über meine Pläne für das nächste Jahr nachzudenken. Immer wenn ich warten musste, beim Einkaufen an der Kasse, auf dem Bahnhof auf den verspäteten Zug, bei der Post und wo noch alles, habe ich die Zeit genutzt, mir zu überlegen, was ich im nächsten Jahr alles machen möchte. Und das ist viel. Durch so manches hat dann allerdings am  Dienstag der Orthopäde schon einen Strich gezogen, als er darauf bestand, dass ich auch weiterhin zwei Mal in der Woche zur Physiotherapie und mindestens ein Mal in der Woche zum Rehasport gehen soll. Und das noch wenigstens bis  zum Frühjahr, wenn es nach ihm ginge. Wenn ich dann noch an Arbeit, Garten, Haushalt und Küche denke, wird nicht mehr viel Zeit für die Dinge bleiben, an denen meinen Herz hängt. Daher werde ich mir wohl in den nächsten Tagen noch einmal gründlich überlegen müssen, wo ich meine Prioritäten für das nächste Jahr setzen möchte. Hätte ich jetzt nicht gebraucht, muss aber sein.

Die Weihnachtsvorbereitungen sind schon seit ein paar Tagen abgeschlossen, abgesehen mal von den Dingen, die ich für den Weihnachtsbrunch bei meinen Eltern am ersten Feiertag zaubern möchte. Hätte ich aber zu Hause gekocht, hätte ich ja auch in der Küche gestanden, von daher stört mich das nicht. Morgen werde ich die Kuchenschlacht vorbereiten, am ersten Feiertag vor dem Brunch dann noch die frischen Sachen. Da wird mir aber das Töchterlein helfen.

Ich hoffe, Ihr müsst auch nicht mehr so viel erledigen und könnte Euch schon ganz entspannt auf Weihnachten freuen. Genießt die Festtage, möglichst im Kreise Eurer Liebsten und habt eine wunderbare Zeit.

Den Samstagsplausch organisiert Andrea und wer noch so mitgemacht hat, könnt Ihr auf ihrer Seite nachlesen.

Freitagsfüller 453 – 19

1. Draußen ist es überhaupt nicht weihnachtlich, wie in jedem Jahr in Norddeutschland.
2. Da wir uns nichts schenken, liegen bei uns keine Geschenke unter dem Tannenbaum.
3. In letzter Minute muss ich in diesem Jahr nichts machen, ich war sehr organisiert und habe alles bereits im Vorfeld erledigt.
4. Die Menschen kaufen vor Weihnacht so viel ein, als gäbe es nie wieder etwas zu kaufen – ich glaube, für viele wäre das das Ende der Welt.
5. Meine Familie wird allen Widrigkeiten im Vorfeld trotzend am ersten   Weihnachtstag fast komplett bei meinen Eltern versammelt sein .
6. Den zweiten Weihnachtstag und die restlichen Tag bis zum nächsten Jahr verbringe ich ganz ruhig – und ich freue mich schon wie verrückt darauf.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf neue Folgen von Person of Interest, eine Serie, die ich total gerne mag, morgen habe ich geplant, einen relativ ruhigen Tag zu verbringen und Sonntag möchte ich mit den Vorbereitungen für den Brunch bei meinen Eltern am ersten  Weihnachtstag beginnen!

Den Freitagsfüller gibt es jede Woche bei Barbara. Obwohl ich dort leider nicht kommentieren kann, versuche ich,  möglichst regelmäßig dabei zu sein.

23. Dezember

23. Dezember, heute gibt es die letzte Farbe. Euer Fuß müsste jetzt fast fertig sein.

Da natürlich die Wolle für die Babysocken nicht in Reichweite liegt, gehst Du dorthin, wo Du Deine  Wolle aufbewahrst. Jetzt mal Hand aufs Herz, wie groß ist Dein Stash? Wähle Deine Farbe aus der Farbübersicht. Natürlich kannst Du den letzten Punkt auch aussuchen, wenn Du nicht weißt, wie viele Wollknäuel in Deinem Vorrat schlummern.

Ich weiß tatsächlich nicht, wie viel Wolle ich habe. Zu viel, das auf jeden Fall, aber genauer kann ich das nicht beziffern. Es ändert sich ja auch fast täglich 😉

22. Dezember

Als Du am Abend am Computer sitzt (oder vor dem Fernsehen) klingelt das Telefon. Eine liebe Freundin ruft Dich an und bittet Dich, ein Paar Babysocken für ihre Tochter oder Freundin zu stricken. Frage sie nach ihrer Lieblingsfarbe. Wenn niemand anruft und nach Babysocken fragt, stricke ein paar Reihen in Deiner Lieblingsfarbe oder frage einen anderen, mit dem Du telefonierst, nach seiner Farbe.

Ich soll türkise Babysocken stricken.

21. Dezember

Immer wenn ich so auf dem Sofa liege, denke ich an meine Kindheit. Welche Farbe hatte Deine Kindheit?

Ich erinnere mich vor allem an das Haus, in dem wir gewohnt haben. Ich war immer der festen Überzeugung, dass es hellblau gestrichen war, meine Mutter sah es als hellgrün. Das war das erste Mal, dass ich gemerkt habe, dass Farbempfindungen sehr unterschiedlich sein können. In Wirklichkeit ist das Haus wohl eher sehr hell-türkis gewesen. Leider lässt sich das nicht mehr überprüfen, denn das Haus von damals ist irgendwann mal renoviert und saniert worden, sieht jetzt ganz anders aus und ist weiß gestrichen. Schade.

Die Bilder sind schon wieder grottig, das Handy macht einfach keine guten Bilder. Dort sehen sie immer ganz scharf aus, wenn ich sie dann runterziehe, sind sie unscharf ohne Ende. Ich hoffe, ich lerne das noch irgendwann 🙁

 

20. Dezember

Zu einer Pause auf dem Sofa gehört auch eine Decke. Welche Farbe hat Deine liebste Kuscheldecke?

Ich liege am liebsten unter einer schon in die Jahre gekommenen Patchwork-Decke, die ich vor vielen Jahren mal genäht habe. Die ist aus mehreren verschiedenen Blau-Blaugrau-Farben zusammen gesetzt.

19. Dezember

Zuhause werden erst einmal die Einkäufe verräumt, die Post sortiert und dann ist Zeit für eine kleine Sofarunde. Aber vorher macht Ihr Euch noch einen Kaffee oder einen Tee. Welche Farbe hat die Verpackung von Eurem bevorzugten Getränk?

Ich trinke nachmittags meist Tee, ausschließlich Darjeeling. Da bin ich dann aber nicht wählerisch. Die Verpackung von meinem Tee ist Orange.