Auch wenn das auf den Bildern nur schwer zu erkennen ist, es sind tatsächlich drei verschiedene Grüntöne, die ich hier verwendet habe. Und einmal mehr bin ich froh, dass ich beim Material aus dem Vollen schöpfen kann, ohne lange suchen zu müssen. Das betrifft nicht nur das schon erwähnte Stickgarn, sondern wie in diesem Fall eben auch Perlen. Die Stoffe hatte ich tatsächlich für eine ganz andere Aktion bestellt – und nachdem ich dort schon einiges vorbereitet hatte, noch viele Reste übrig. Davon findet jetzt ein großer Teil in diesem Projekt Verwendung. Die vorbereiteten Projektteile werden zu einem späteren Zeitpunkt in einem ganz anderen Kontext wieder auftauchen.
Ich bin übrigens total geflasht, was dieses 100-Tage-Projekt an Kreativität entwickelt und wie viele Ideen ich dadurch schon bekommen habe.
Für Seite 3 hatte ich mir kleine Motive überlegt, die ich dann mit verschiedenen Stickstichen befestigt habe. Auch hier war ich mir am Anfang nicht sicher, wie das funktionieren wird, bin aber mit dem Endergebnis doch einigermaßen zufrieden. Ich bin total gespannt, wie mein Buch am Ende aussehen wird.
Die Stickereien mache ich mit sehr unterschiedlichen Garnen. Hier ist überwiegend Häkelgarn verwendet worden. Ich habe aber auch noch eine größere Anzahl an Farben von Perlgarn hier liegen, so wie Reste von Sockenwolle und aus meinen früheren, ja sehr intensiven Stickphasen noch jede Menge Sticktwist von verschiedenen Herstellern. Und dann noch Reste von Vierfachgarn, Blumengarn und Seidengarn. Vor ein paar Tagen sah ich ein Video über das Färben von Perlgarn in einem eigenen Farbverlauf. So schwierig ist das offensichtlich gar nicht und nun habe ich mir passende Farben bestellt und werde das probieren, wenn die da sind.
Hier habe ich versucht, die Stoffstücke mit doppelseitigem Vlies auf den Stoff zu bringen. Das Ergebnis gefällt mir für dieses Buch nicht, weswegen es auch einmalig bleiben wird. Als Sticktechnik habe ich mir Sashiko, eine japanische Sticktechnik ausgesucht, die ich schon sehr lange mal versuchen wollte. Ich bin davon so begeistert, dass ich mit Sicherheit noch andere Dinge mit Sashiko gestalten werde. Die verwendeten Schablonen bekam ich mal von der Herzensfreundin zum Geburtstag geschenkt, ich werde später aber auch die Linien mit der Hilfe von Linealen aufzeichnen.
Ich tue mich immer noch ein bisschen schwer damit, dass viele Linien und Stickereien mehr oder weniger schief sind. Aber ich bin halt nicht perfekt und das Sticken und Verzieren über die freie Hand, also ohne Stickrahmen, muss auch erst geübt werden. Außerdem habe ich mir viele andere Beispiele für „Slow Stitching“ angesehen und gemerkt, dass eben genau diese Unperfektion den Charme der erstellten Stücke ausmacht. Inzwischen habe ich sehr viele Ideen, nicht nur für dieses Buch, und möchte auch so viel wie möglich davon noch umsetzen.
1. Momentan verhindert die Familienkonstellation einen angedachten Umzug.
2. Stricken oder anderes kreatives Werkeln hilft mir ganz prima gegen das Nachmittagstief.
3. Am liebsten wäre ich jetzt irgendwo, wo es etwas wärmer und vor allem viel heller ist als hier bei uns. Normalerweise stört mich das Wetter nicht wirklich, aber dieser viele Regen und das ständige Dauergrau macht irgendwie mürbe. Allerdings geht mir das oft gegen Ende des Winters so und deswegen kann ich trotzdem ganz gut damit umgehen.
4. Im Moment geht mir dieses Schwarz-Weiß-Sehen und die uneingeschränkte, oft recht aggressive Rechthaberei vieler Menschen einfach nur auf die Nerven und es ärgert mich, dass jegliche Diskussionskultur verloren gegangen ist , muss das denn sein?
5. Ich bin dankbar, das wir in relativem Wohlstand und in Sicherheit leben können.
6. Nachdem ich diese Woche in einem Youtube-Video sah, wie Stickgarn als Verlaufsgarn gefärbt wurde und wie einfach das mit dem richtigen Material ist, hätte ich gerne diese speziellen Farben und genau diese würde ich mir wünschen, wenn ich morgen Geburtstag hätte.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die letzte Folge von Lego-Master-Allstars im Fernsehen, morgen habe ich geplant, mich um eine fast fertige, gestrickte Decke zu kümmern und dann noch die Nähmaschine zu quälen und Sonntag möchte ich in aller Ruhe auf dem Sofa sitzen und ein Buch lesen!
Der Freitagsfüller wird seit sehr vielen Jahren von Barbara vom Blog Scrapimpulse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.
Über das Konzept, dass meinem Stitch-Book zugrunde liegt, mache ich jetzt noch keine Angaben, ich bin mir nämlich sicher, dass sich das im Laufe der Zeit von alleine zeigen wird. Ich kombiniere aber Stoffstücke mit Stickstichen, die ich teilweise vorher auch noch nicht ausprobiert habe. Die Stickereien mache ich grundsätzlich frei Hand, also ohne Stickrahmen. Der Stickrahmen hat mir zu Beginn sehr gefehlt, inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. In den letzten Jahr(zehnt)en habe ich fast nichts ohne Stickrahmen gestickt, wollte das aber gerne mal anders ausprobieren. Der Plan war auch, auf Vorzeichnungen zu verzichten, es hat sich aber schnell gezeigt, dass das nicht immer eine gute Idee ist. So bin ich bereits bei dieser Seite davon abgewichen.
Auf die 100 Day Stitch Book Idee kam ich eher durch Zufall über Instagram. Ann Wood, eine englische Designerin, hat diese Bücher bereits 2022 und 2023 erstellt und bietet die Idee auf ihrer Seite und in einer separaten Stickgruppe zum Nachmachen an. Die Teilnahme an der kostenpflichtigen Gruppe ist nicht verpflichtend und ich verzichte erst einmal darauf. Die Gedanke dahinter ist, dass man innerhalb von 100 aufeinander folgenden Tagen insgesamt 20 Seiten zusammenstellt, näht und/oder bestickt, die anschließend auf eine sehr raffinierte Weise zu einem Buch zusammen gestellt werden. Der Zeitaufwand pro Tag beträgt, so sagt es Ann Wood, 15 Minuten, so dass man 5 Tage für jede Seite hat. Mehr geht natürlich immer, der wichtigste Grundsatz ist aber: „Done is better than perfect“. Lieber ein paar weniger Stiche, wenn die Zeit mal knapp ist, weil das Leben andere Pläne hat, als gar nichts zu machen.
Für mich war das eine gute Idee für eine neue Herausforderung. Deswegen halte ich auch daran fest, täglich ein Fortschrittsbild bei Instagram zu zeigen, auch wenn das auf Dauer vielleicht langweilig für meine Follower ist. Da müssen sie halt jetzt durch 😉 Gestartet hat die Aktion am 19. Januar, enden wird sie am 27. April. Danach werden die Seiten zusammengenäht und zu einem Buch gesteckt.
Inzwischen sind längst die ersten Seiten fertig und ich habe gemerkt, dass mir vor allem mein Perfektionismus zu schaffen macht. Aber ich versuche, das auszublenden und auch die unperfekten Seiten zu mögen. Das klappt inzwischen auch, weil eben auch die ihren ganz eigenen Charme haben. Gemerkt habe ich auch, dass die Seiten ein Eigenleben führen. Natürlich habe ich mir überlegt, wie ich die Seite gestalten möchte, ende aber meist doch irgendwie anders. Das finde ich sehr faszinierend. Und meine Seiten weichen ganz stark von denen ab, die andere Teilnehmende machen. Da es dazu keine Vorgaben gab, ist mir das wurscht, so drücke ich dem fertigen Buch eben meinen eigenen Stempel auf.
Ich werde Euch jetzt immer wieder die Seiten zeigen. Den Entstehungsprozess und die fertige Seite. Aber nicht wie bei Insta mit täglichen Fotos, sondern immer erst dann, wenn eine Seite fertig ist. Lasst Euch überraschen.
… das wünsche ich Euch. Hoffentlich seid Ihr gut in 2024 gelandet. Bei uns war es sehr ruhig, nicht nur im Haus sondern auch draußen. Die Knallerei hielt sich in Grenzen. Keine Ahnung, woran das nun letztendlich lag. Vielleicht daran, dass die Nachbarn, die immer besonders eifrig geknallt haben, gerade mitten im Umzug stecken. Oder daran, dass nun tatsächlich insgesamt weniger als in den Vorjahren geknallt wurde. Gründe gibt es dafür sicher viele. Egal, nun kehrt erst mal wieder Ruhe ein.
In den letzten Tagen zwischen den Jahren habe ich mir einige Gedanken gemacht, was für Pläne ich für das neue Jahr mache. Vorsätze sind das keine, nur eine grobe Richtlinie dafür, was mir gerade wichtig ist. In diesem Jahr möchte ich erstmals etwas Neues ausprobieren und das in einem Jahresprojekt umsetzen. Das braucht einiges an Zeit (vermute ich) und das muss ich ja irgendwie planen. Die Idee, dass gerade in diesem Jahr zu machen, kam mir leider erst gestern Abend, so dass noch gar nichts vorbereitet ist. Und so ganz schnell wird das vermutlich auch nicht gehen, ich muss erst mal nach den Materialien dafür suchen und das Eine oder andere sicher auch noch besorgen. Das ist aber kein Problem, es gibt ja noch andere Dinge, die gemacht werden sollen.
Stricken bleibt natürlich hoch im Kurs. Es liegen noch angefangene Kleinigkeiten für die Enkelkinder hier. Die sollte ich fertigstricken, bevor sie zu klein sind. Wäre hilfreich. Und von dort gibt es auch noch ein paar Wünsche. Zusätzlich ist die beste Freundin meiner Tochter schwanger und auch sie soll natürlich nicht leer ausgehen. Außerdem plane ich, in diesem Jahr wieder mehr für soziale Projekte zu stricken. Das ist im vergangenen Jahr etwas zu kurz bekommen und meine Spendenkiste ist nur sehr spärlich gefüllt. Geplant sind neben Socken auch Frühchenmützen, Handstulpen und Cowls. Ich hoffe, dass ich einiges zusammen bekomme.
Und dann gibt es auch noch den kaum benutzen Plotter, den mir mein Mann im vergangenen Jahr so überraschend geschenkt hat, die vielen Stickbilder, die noch gemacht werden wollen, die Patchworkdecke, die mir im Kopf rumspukt … und … und … und. Langweilig wird mir ganz sicher nicht. Ich muss nur aufpassen, dass ich strukturiert abarbeite, was ich machen möchte. Ich tendiere ansonsten nämlich dazu, mir zuviel vorzunehmen und dann gar nicht mehr zu wissen, womit ich anfangen soll und dann lieber gar nichts mehr zu machen. Aber: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Das wird schon.
Auch der Blog soll öfter zu Wort kommen, das hat im vergangenen Jahr nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber ich bin inzwischen schon gut im „neuen Leben“ angekommen und kann entspannter mit vielem umgehen. Inzwischen habe ich auch gelernt, dass Pläne sowieso nur Pläne sind und das Leben ganz oft andere Dinge dazwischen wirft. Dann ist das eben so.
Kommt also gut in dieses neue Jahr. Ich hoffe, dass es mehr Gründe zu lachen als zu weinen gibt, und dass es insgesamt freundlicher mit uns umgeht als das vergangene. Ihr wisst ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir stehen vor großen Veränderungen in diesem Land und müssen alle darauf acht geben, dass sich das nicht gegen uns wendet.
Am Wochenende haben wir die Eiserne Hochzeit meiner Eltern gefeiert. 65 Jahre muss man dafür verheiratet sein. Wir haben erst gemeinsam einen Gottesdienst besucht und anschließend bei meinen Eltern noch gegessen. Das Essen hatte ich gekocht, meine Mutter mag das nicht mehr selber machen. Nach dem Mittagessen sind wir dann relativ schnell nach Hause gegangen. Mein Vater war vor Erschöpfung schon ganz grau im Gesicht. Mich überrascht das nicht, ich wundere mich eher darüber, dass meine Mutter das nicht sieht. Aber, wie sagte mir mal eine Kollegin, der Kopf altert anders als der Körper. Und meine Mutter kann einfach nicht akzeptieren, dass sie und mein Vater alt sind. Immerhin ist mein Vater 89 und meine Mutter 86. Sie wundert sich immer wieder darüber, dass Ärzte ihr und meinem Vater sagen, „Sie müssen auch mal bedenken, wie alt Sie schon sind“, statt das eine, das richtige Medikament zu verschreiben, dass alles wieder gut macht. „So alt sind wir doch noch gar nicht“, empört sie sich jedes Mal.
Die ganze vergangene Woche drehte sich um meine Eltern, weil ich viele Fahrdienste für sie und mit ihnen machen musste. Arzttermin, geplante und ungeplante, Einkäufe in verschiedenen Geschäften und auch sonst noch dies und das. Mir fällt es schwer, ihren Verfall zu beobachten, aber es geht nicht anders. Es wäre niemand da, der das übernimmt und meine Mutter meint, auch noch alles alleine zu schaffen. Ich muss das akzeptieren und ich kann nichts anderes für sie entscheiden, obwohl ihr die Überforderung deutlich anzumerken ist.
Tatsächlich ist ansonsten in der vergangenen Woche außer der Elternzeit nicht besonders viel passiert. Ich habe wenig gestrickt, mich aber intensiv gedanklich damit auseinander gesetzt, dass ich am #einjahrwollkaufstopp, einer Aktion bei Instagram, teilnehmen möchte. Ob ich das schaffe? Keine Ahnung, aber ich habe so viel Wolle, dass es mich inzwischen schon längere Zeit eher bedrückt als erfreut. Da muss ich was tun. Und so lange ich immer noch was oben drauf packe, wird das auch nicht weniger. Egal, wie viel ich wegstricke. Im Januar werde ich erst mal ein Spendenpaket packen, vielleicht auch zwei. Ich hoffe, dass das ein wenig Luft verschafft und ich mich an meinen Knäuel dann auch vielleicht wieder erfreuen kann. Und Pläne kann ich ja machen, was das Leben im nächsten Jahr daraus macht, werden wir sehen.
Immerhin habe ich in der vergangenen Woche aber den Adventskranz fertig gemacht. Mal einen ganz anderen als in den Jahren davor und dieses Mal mit LED-Kerzen, der Zwerge wegen, die inzwischen immer wieder hier durchs Haus toben. Mir gefällt er ganz gut und ich freue mich, wenn mein Blick darauf fällt.
Nach endlosen Wochen einer recht quälenden Schwangerschaft und einer Woche in der Geburtsklinik ist unser zweites Enkelkind endlich angekommen. Die Klinik-Woche warf ein mieses Schlaglicht auf den Zustand unseres Gesundheitssystems und mir wird Angst und Bange, wenn ich daran denke, wie das weitergehen soll. Aber gut, ich schiebe das einfach beiseite, so lange es mir möglich ist. Das Baby ist recht klein und zart, aber alles noch im „normalen“ Rahmen, dafür aber gesund und munter. Die junge Familie lernt sich nun kennen und die Eltern (und die Großeltern) sind sehr verliebt in das kleine Wesen. Ich kann Euch dafür nun das Jäckchen zeigen, dass ich neben vielen anderen Dingen, für das Neugeborene gestrickt habe:
Die Jacke ist die Baby-Surprise-Jacke nach einer Anleitung von Elizabeth Zimmermann, gestrickt aus 6-fach Opalwolle. Das Besondere sind die selbstgemachten Knöpfe, die, wie ich finde, wirklich toll zur Jacke passen. Natürlich habe ich noch eine ganze Reihe anderer Dinge gestrickt, aber nicht alles davon hat es auch auf ein Foto geschafft. Das Stricken von den kleinen Jacken bleibt mir jetzt übrigens erstmal noch erhalten, die allerbeste und allerlängste Freundin meiner Tochter ist schwanger. Meine Bonustochter sozusagen, und natürlich stricke ich als Bonus-Mama auch für dieses „Kind“. Und ich freue mich sehr über die guten Nachrichten.
Für diese Woche ist viel Räumen und Kramen geplant. Nach Volkstrauertag und Totensonntag ist es für mich nun an der Zeit, den Weihnachtsschmuck zu verteilen. Ich mache das aus Respekt vor den Verstorbenen, derer wir gedenken, immer erst nach diesen Sonntagen. Früher war das „normal“, heutzutage sieht man hier in der Gegend den ersten Weihnachtsschmuck schon gleich nach Halloween. Mir ist das wurscht, das muss einfach jeder für sich selber entscheiden. Seit die Kinder nicht mehr hier wohnen, ist meine Weihnachtsdeko ohnehin eher spärlich. Das wird sich, vermute ich, in den nächsten Jahren wieder verändern, weil jetzt ja Enkelkinder im Spiel sind. Noch sind beide zu klein, um so viel mitzukriegen, aber im nächsten Jahr wird das Enkelmäuschen schon etwas mehr mitbekommen. Und dann darf es auch bei Oma und Opa weihnachtlich sein.
Startet gut in die neue Woche und lasst Euch nicht unterkriegen.
Tatsächlich lebe ich noch. Die Corona-Infektion ist weitestgehend überstanden, so ein paar kleinere Nachwirkungen merke ich noch, aber ich denke, die werden noch vorbei gehen.
In der Zwischenzeit hat das Leben hier natürlich nicht stillgestanden. Es gab eine Menge Probleme anzugehen und Steine aus dem Weg zu räumen. Damit bin ich leider auch immer noch nicht durch und einiges davon könnte auch noch unbequem werden. Es gab leider auch sehr, sehr schlechte Nachrichten aus dem Freundeskreis, die mich extrem erschüttert haben. Menschen durch plötzliche Todesfälle zu verlieren ist immer eine emotionale Herausforderung. Das Familienbaby lässt noch auf sich warten. Der ET ist verstrichen, ohne dass etwas passiert ist. Nun ist unsere Tochter aber seit Montag in der Klinik, die Geburt wurde eingeleitet, es kann sich aber noch einige Tage hinziehen, bis der kleine Mensch das Licht dieser Welt erblickt. Die Einleitung soll so schonend wie möglich erfolgen, was sowohl für das Kind wie auch für die Mutter natürlich besser ist. Ich hatte Geburtstag, der still vorüberging. Über die Glückwünsche und guten Gedanken haben mich aber trotzdem sehr gefreut. Normalerweise sind wir in dieser Zeit immer in Dänemark und nur die wenigsten wussten, dass das in diesem Jahr anders war. Ich habe dafür einen ruhigen Tag ohne viele Telefonate genossen. Die Schenkerei zum Geburtstag und zu Weihnachten haben wir schon länger eingestellt, ich habe mir dafür ein Buch ausgesucht, dass ich mir selber geschenkt habe. Das werde ich Euch noch vorstellen, das ist nämlich wirklich hübsch und dazu gibt es inzwischen auch schon eine kleine Geschichte.
Nun kehre ich langsam wieder zum Alltag zurück. Es war auch wirklich genug der Faulenzerei und Ruhe, na ja, als ob. Ich hatte noch eine Idee für die Enkelkinder, wenn sie dann etwas größer sind und habe dafür einige Dinge ausprobiert und vorbereitet. Ich glaube, das wird sehr schön. Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis ich damit ganz fertig bin und Euch die Ergebnisse zeigen kann. Die ersten kleine Dinge sehen aber so aus …
… und haben eindeutig mit dem Herbst zu tun. Für die anderen Jahreszeiten habe ich bereits erste Ideen, damit geht es aber wohl erst nach Weihnachten weiter. Zur Zeit bin ich natürlich immer noch mit Kleinigkeiten für das Baby beschäftigt. Dafür habe ich tatsächlich auch Knöpfe für ein Baby-Jäckchen gemacht, die auf der fertigen Jacke wunderhübsch aussehen.
Die fertige Jacke zeige ich Euch, wenn das Kleine da ist.
Und außerdem habe ich noch eine Uhr gepimpt. Ja, tatsächlich, eine preiswerte Uhr vom Möbelschweden bot sich förmlich an, um sie aufzumotzen:
Das hat sehr viel Spaß gemacht und ging auch sehr schnell. Natürlich kann man alle Farben verwenden, aber ich habe eben einfach einen Hang zu Regenbögen. Das ist vielleicht auch noch ein hübsches, schnell gemachtes und preiswertes Weihnachtsgeschenk. Ich habe für die „Stickereien“ Sticktwist verwendet, es funktioniert aber auch doppelt genommene Sockenwolle oder einfaches Baumwollgarn.